Monte Schlacko in Wattenscheid
Mehrheitliche Zustimmung für Grillverbotsantrag der UWG: Freie Bürger

Hans-Josef Winkler, Mitglieder der Fraktion UWG: Freie Bürger und Bezirksvertreter in Wattenscheid. Foto: UWG: Freie Bürger
  • Hans-Josef Winkler, Mitglieder der Fraktion UWG: Freie Bürger und Bezirksvertreter in Wattenscheid. Foto: UWG: Freie Bürger
  • hochgeladen von Ulli Engelbrecht (StadtEcho)

Um die jahrelangen Müllprobleme nach Grillfeiern im Wattenscheider Stadterholungsgebiet Monte Schlacko zu lösen, hat sich die Fraktion UWG: Freie Bürger für ein Grillverbot ausgesprochen. In der vergangenen Sitzung der Bezirksvertretung Wattenscheid wurde der Antrag von der CDU und Bernd Heider (parteilos) unterstützt und damit mehrheitlich beschlossen. Die Mehrheit - 9 zu 8 Stimmen - kam zustande, da ein Vertreter der SPD-Fraktion im Urlaub war.

Hans-Josef Winkler hatte vor der Abstimmung noch einmal deutlich gemacht, warum seine Fraktion ein Grillverbot fordert: „Es fällt natürlich schwer, so etwas zu verlangen. Aber es ist an der Zeit, hier endlich die Reißleine zu ziehen, vor allem mit Blick auf die Bürger*innen, die auf dem Monte Schlacko spazieren gehen oder joggen möchten, ohne dass reichlich Abfall neben den Müllbehältern oder auf den Wiesen herumliegt und mit viel Aufwand von der Stadt eingesammelt werden muss.“ Man habe seit Jahren versucht, hier gegenzusteuern. Winkler: „Doch es hat nicht geholfen.“

Der Antrag der Bezirksvertretung sei eine Empfehlung an die zuständigen Gremien, so Winkler, denn notwendig für ein Grillverbot sei eine Änderung der Bochumer Sicherheitsverordnung. „Darüber muss nun der Umweltausschuss beraten und abschließend der Rat der Stadt Bochum entscheiden.“

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