16 Jahre Bochumer Montagsdemo
Montag ist Tag des Widerstands!

Flugblatt der Bochumer Montagsdemo aus der Anfangszeit
  • Flugblatt der Bochumer Montagsdemo aus der Anfangszeit
  • Foto: privat Ulrich Achenbach vom 08.09.20
  • hochgeladen von Ulrich Achenbach

Seit nunmehr 16 Jahren gibt es die bundesweite Montagsdemo-Bewegung - entstanden durch den Widerstand gegen die unsozialen Hartz IV- Gesetze. Auch in Bochum gehen seit Januar 2005 regelmäßig Menschen auf die Straße. Längst geht es nicht nur um den Kampf gegen die Hartz-Gesetze, sondern um alle brisanten politischen Themen in der Kommunal,- Landes- und Bundespolitik, dem Umweltschutz, der drohenden Kriegsgefahr, der Flüchtlingssituation und vielem mehr.

Im letzten Jahr hat sich die Bochumer Montagsdemo u.a. für die Umwelt und gegen die Arbeitsplatzvernichtung durch die Konzerne eingesetzt. Sie zeigte Solidarität gegenüber den entlassenen Bergleuten der letzten Zeche Prosper-Haniel in Bottrop, protestierte gegen Flutungen von Zechenstollen bzw. gegen die Einlagerung von Giftmüll in diesen, setzte sich für das Schicksal der Flüchtlinge ein, z.B. Solidarität für die Kapitänin Rackete, die Flüchtlinge trotz Verbot der italienischen Regierung nach Lampedusa brachte, wandte sich gegen die Explosion der Mietpreise, hier gegen den Rückgang des sozialen Wohnungsbaus in Bochum und brachte die Gefahr eines Supergaus durch Atomkraftwerke in Erinnerung (Fukushima 2011). Ebenfalls verurteilte die Bochumer Montagsdemo scharf den Überfall des faschistischen Erdogan-Regimes auf kurdische Gebiete in Syrien.

Am kommenden Montag, 14.09.20, wird es auf der Montagskundgebung einen kurzen Rückblick auf die 16 Jahre des Bestehens geben, ebenfalls werden die Bedeutung der inzwischen zwar kleinen, aber mahnenden Montagsdemo für die Zukunft erläutert. Ebenfalls bereichert ein Kulturprogramm mit Liedern usw. die Veranstaltung. 

Der Kampf gegen die Hartz-Gesetze bleibt auch jetzt aktuell. Mit nur 14,00 Euro Regelbedarfserhöhung  ab 1.1.21 wird das Problem der Armut und der Arbeitsplatzvernichtung - verstärkt durch die Corona-Krise - nicht beseitigt. Mit diesen "Zugeständnissen" versucht die Regierung, den aufkommenden Widerstand großer Teile der Bevölkerung gegen deren unsoziale Politik entgegen zu steuern.

Die Kundgebung ist am Montag, 14.09.20, ab 18.00 Uhr auf dem Husemannsplatz.

Ulrich Achenbach
Moderator

Autor:

Ulrich Achenbach aus Bochum

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