"Neues Gymnasium Bochum" erhält das EU-Zertifikat "Green Building"

Kurz vor Fertigstellung des Neubaus für das Neue Gymnasium Bochum - die
Schule selbst zieht Ende der Herbstferien von der Markstraße zur Querenburger Straße - wurde das bislang größte und teuerste Schulbauprojekt der Stadt von der EU ausgezeichnet: Die Entwicklungsgesellschaft Ruhr (EGR) hat als Bauherr für das Neue Gymnasium Bochum das EU-Zertifikat "Green Building" erhalten, das seit
dem Jahre 2005 an Eigentümer und Nutzer von öffentlichen Gebäuden mit deutlich verbesserter Energieeffizienz verliehen wird.

Voraussetzung ist ein Minderverbrauch an Energie von mindestens 25 Prozent gegenüber dem aktuellen Stand der Technik, der durch die aktuelle
Energieeinsparverordnung und die entsprechende DIN-Norm zur energetischen Bewertung von Gebäuden vorgegeben ist.

Die Energiebilanz des kurz vor der Fertigstellung stehenden Schulgebäudes des Neuen Gymnasiums Bochum geht darüber noch hinaus, da die Anforderungen an den Jahres-Primär-Energie-Bedarf um 28 Prozent unterschritten werden, so dass beim Bauprojekt an der Querenburger Straße von einem "hoch energieeffizienten Gebäude" gesprochen werden kann.

Dazu beigetragen haben neben günstigen baulichen Randbedingungen und einer energetisch optimierten wärmeübertragenden Einhüllung des Gebäudes vor allem auch haustechnische Komponenten zur Sicherung einer energieeffizienten Nutzung. Dazu zählt unter anderem ein System, dass das Licht automatisch ausschaltet, sobald die Schüler und Schülerinnen den Raum verlassen. Und sobald die ergänzend gebaute Photovoltaik-Anlage montiert worden ist, dürfte sich dieses gute
Ergebnis noch einmal um einige weitere Prozentpunkte verbessern.

Doch dabei haben es die EGR als Bauherr und die Stadt Bochum als Auftraggeber des 32 Millionen-Euro-Projekts nicht bewenden lassen. Für die Zeit ab Nutzungsbeginn nach den Herbstferien wurde ein beispielhaftes Energie-Monitoring-System entwickelt, mit dem der konkrete Energiebedarf (Beleuchtung, Strom etc.) für ausgewählte Bereiche permanent geprüft und überwacht wird. Hierdurch verspricht sich der Schulträger einen günstigen Einfluss auf das Nutzerverhalten, da die Schule aufgrund der Ergebnisse dieser Kontrollen aktiv an der Gestaltung und Aufrechterhaltung des energieeffizienten Schulgebäudes mitwirken kann.

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