NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin besucht hsg

NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin informierte sich vor Ort über das Konzept der hsg. Auf dem Bild v.l.n.r.: hsg-Prodekanin Prof. Dr. Nicola Bauer, NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin, hsg-Präsidentin Prof. Dr. Anne Friedrichs, hsg-Vize-Präsidentin Prof. Dr. Ursula Walkenhorst und hsg-Vize-Präsident Werner Brüning.
  • NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin informierte sich vor Ort über das Konzept der hsg. Auf dem Bild v.l.n.r.: hsg-Prodekanin Prof. Dr. Nicola Bauer, NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin, hsg-Präsidentin Prof. Dr. Anne Friedrichs, hsg-Vize-Präsidentin Prof. Dr. Ursula Walkenhorst und hsg-Vize-Präsident Werner Brüning.
  • Foto: hsg
  • hochgeladen von Ernst-Ulrich Roth

Nordrhein-Westfalens Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk Garrelt Duin hat unlängst die Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum besucht. hsg-Präsidentin Prof. Dr. Anne Friedrichs erläuterte, wie der Beitrag der hsg zur Behebung des Fachkräftemangels in Deutschland aussehen könnte. Friedrichs ging in ihrem Vortrag darauf ein, wie sich die Anforderungen in der Gesundheitsversorgung ändern und welcher Mehrbedarf an Versorgungsleistung zu verzeichnen ist. Sie erklärte zudem, warum akademisch ausgebildete Kräfte in den Gesundheitsberufen benötigt werden.

„Wir stellen heute eine zunehmende Komplexität des Versorgungsauftrags, eine fortschreitende innerberufliche Differenzierung, eine Entstehung spezialisierter Tätigkeitsbereiche und neue Anforderungen an die Interprofessionalität in der Gesundheitsversorgung fest. Ein Studium an der hsg orientiert sich an den zukünftig benötigten Kompetenzprofilen, ist praxisorientiert und wissenschaftlich zugleich und bietet als zentralen Bestandteil das interprofessionelle Studium. Bei all dem bilden wir für die Tätigkeit am Patienten aus“, so Friedrichs. Die Bedeutung von interdisziplinärer Versorgung an den Schnittstellen der verschiedenen Gesundheitsversorgungsberufe, die die unterschiedlichen Sektoren im Gesundheitswesen vernetzt, steige.

Friedrichs betonte, dass die hochschulische Qualifikation und die Akademisierung der Gesundheitsberufe eine, aber nicht die alleinige Antwort auf den Fachkräftemangel sei.

In der anschließenden Diskussion mit Wirtschaftsminister Duin ging es unter anderem weiter um die veränderten Tätigkeiten der Angehörigen in den Gesundheitsberufen, den Übergang vom Studium zum Beruf der hsg-Absolventinnen und -Absolventen sowie um die Unterstützung von Studierenden, die sich nach dem Studienabschluss selbstständig machen wollen. Hier verwies Friedrichs auf den bereits gelungenen Aufbau des Career Services der hsg mit Gründungsseminaren sowie der Etablierung eines Mentoring-Programms. Es gebe schon heute eine gute Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit in Bochum und der IHK Mittleres Ruhrgebiet, um unternehmensgründungsfreudige Studierende zu beraten und zu unterstützen.

hsg-Vize-Präsident Werner Brüning, der den Bau- und Planungsstand des Neubaus der hsg auf dem Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen (GC NRW) vorstellte, tauschte sich mit dem Minister über die Gesamtidee des GC NRW in Bochum aus, für die die Landesregierung einer Gesamtinvestition von rund 200 Millionen Euro vorgesehen hat. Allein der Neubau für die hsg und das Veranstaltungsgebäude, die beide derzeit auf dem GC NRW gebaut werden und im Sommer 2014 bezugsfertig sein sollen, schlagen mit geplanten 75 Millionen Euro zu Buche. Brüning: „Der Gesundheitscampus NRW soll einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, den hohen Investitionsbedarf im Gesundheitswesen mit Blick auf geänderte Versorgungsbedarfe, schrumpfendes Arbeitskräftepotenzial und räumliche Versorgungsungleichgewichte zu bewältigen.“
Wirtschaftsminister Garrelt Duin informierte sich beim hsg-Präsidium über den Stand der Beratungen mit den Tarifparteien über die künftige Bezahlung der hsg-Absolventinnen und -Absolventen sowie über die regionale Vernetzung der hsg – insbesondere mit der Gesundheitswirtschaft.

Anschließend besichtigte der Minister die Skills-Labs der hsg, in denen die Studierenden der Ergotherapie, Hebammenkunde, Logopädie, Pflege und Physiotherapie das praktische Arbeiten üben und Lösungen in einem geschützten Raum ausprobieren können. So standen die Lehr- und Forschungsambulanz, die Patientensimulatoren und die rollstuhlgerechte, barrierefreie Küche auf dem Programm des Rundgangs. hsg-Prodekanin Prof. Dr. Nicola Bauer zeigte dem Minister den neuen lebensgroßen und computergesteuerten Geburtssimulator und erläuterte seinen Einsatz und ihr damit verbundenes Forschungsvorhaben.

Autor:

Ernst-Ulrich Roth aus Bochum

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