Prof. Dudenhöffer hört das Totenglöcklein - Autoexperte: „Das Aus kommt 2014“

Vom Schreibtisch  an der Universität Duisburg Essen an das Bochumer  Werkstor: Autoexperte Prof. Ferdinand Dudenhöffer.
  • Vom Schreibtisch an der Universität Duisburg Essen an das Bochumer Werkstor: Autoexperte Prof. Ferdinand Dudenhöffer.
  • hochgeladen von Ernst-Ulrich Roth

„Schade, dass sich die Politik so spät um Bochum kümmert“, so Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer und nennt den Einsatz der Politiker im englischen Ellesmere Port beispielhaft.

Dennoch sei es in der Automobilindustrie unüblich, Standorte gegeneinander auszuspielen. Das sei eine auch für ihn unverständliche „Cowboy-Mentalität“ des GM-Managements.

„Opel hat in den europäischen Werken Kapazitäten für die Produktion von 1,6 Millionen Einheiten. Eine Millionen Einheiten wurden verkauft. In Zukunft sollen alle europäischen Werke im Drei-Schicht-Betrieb laufen. Das erhöht die Kapazitäten und verschlechtert die Karten für Bochum“, so Dudenhöffer. Für ihn ist klar: „Bochum hat nach 2014 keine Zukunft mehr.“

Und mit Blick auf den Besuch der Ministerpräsidentin bezeichnet er die Möglichkeiten der Politik als kraft- und machtlos. Auch Bundeskanzlerin Merkel könne es nicht mehr richten. „Opel ist ein Verlierer. Und mit Verlieren tut man sich nicht so gern zusammen“, so sein bitteres Fazit.

Autor:

Ernst-Ulrich Roth aus Bochum

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