Studies bevölkern Stadtbad-Galerie - Umbau läuft - Kein Schwimmbad - Hörsäle

Durch den neuen Nutzungsmix aus Büros, Handel, Gastronomie und Hochschule soll die Besucherfrequenz im „Bochumer Fenster“ auf rund 4.500 Besucher pro Tag steigen.
  • Durch den neuen Nutzungsmix aus Büros, Handel, Gastronomie und Hochschule soll die Besucherfrequenz im „Bochumer Fenster“ auf rund 4.500 Besucher pro Tag steigen.
  • hochgeladen von Ernst-Ulrich Roth

Schon der neue Name und das neue Logo machen deutlich, ein Stück Stadtgeschichte wird zu den Akten gelegt. Aus der Stadtbad-Galerie wird das „Bochumer Fenster“.

Einen mittleren einstelligen Millionenbetrag investiert die Frankfurter DIC Asset AG, seit 2006 Eigentümer des zwölfgeschossigen Büroturms mit Schwimmbad, in die Sanierung und Neuausrichtung des markantes Gebäudes am Bongard-Boulevard.

Lang kämpften die Bochumerinnen und Bochumer um den Erhalt ihres Stadtbades an der Massenbergstraße, heute der Bongard-Boulevard. Am Ende stand ein Kompromiss, mit dem die Gegner und der Bauherr der Stadtbad-Galerie, die Bochumer Häusser Bau GmbH, leben konnten. Es musste ein Schwimmbad für die Bevölkerung in den Neubau integriert und betrieben werden.

„Diese Verpflichtung aus der Vergangenheit existiert mit der Neuausrichtung nicht mehr“, so DIC-Geschäftsführer Jens Kulicke. „Wir blicken jetzt auf das „Bochumer Fenster“. In einem zweiten Schritt werden wir über ein Alternativkonzept für das Schwimmbad nachdenken.“

„Die Neupositionierung ‚Bochumer Fenster‘ trägt dazu bei, die Vorschläge aus dem Masterplan Universität Stadt umzusetzen. Die Vermietung an die Ruhr-Universität führt zu einer stärkeren Vernetzung der Universität mit der Innenstadt, auf die wir lange hingearbeitet haben“, so Stadtbaurat Dr. Ernst Kratzsch.

Das ‚Bochumer Fenster‘ verfügt über 23.700 Quadratmeter Gesamtfläche. Nach dem Umbau entfallen 7.200 Quadratmeter auf den Einzelhandel, der Rest wird mit Büros oder durch die Universität genutzt. Für die Ruhr-Universität entstehen im Basement auf rund 2.200 Quadratmeter zwei Hörsäle mit 200 und 400 Plätzen, eine Cafeteria sowie auf vier Etagen Büros und Seminarräume, die Platz für rund 2.500 Studierende bieten werden.

„98 Prozent der Flächen des ‚Bochumer Fensters‘ sind vermietet“, so Jens Kulicke. „Wir müssen zum Semesterstart im Oktober mit den Umbauarbeiten fertig sein.“ eur

Autor:

Ernst-Ulrich Roth aus Bochum

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