Umweltverbrecher sind "legal"

Da der Kommentator der Bochumer Montagsdemo erst später zur Kundgebung kam, gibt es dieses Mal nur einen kurzen Bericht.

Zum Thema Umweltzerstörung gab es mehrere Wortmeldungen. "Es geht nicht nur um die globale Erwärmung, sondern auch um die fortschreitende Zerstörung der Wälder zugunsten von Monokulturen, die Verseuchung von Trinkwasser durch Einleitung von Giftstoffen in die Flüsse, Fracking usw., aber auch durch die nicht tiergerechte Massentierhaltung und damit verbunden die Verunreinigung des Grundwassers durch Unmengen von Gülle", hieß es.

"Wer das Trinkwasser verseucht und die Luft verpestet, wird oft als Umweltverbrecher bezeichnet", meinte ein Redner, "dabei ist es oft legal, die Umwelt zu belasten. Die besten Beispiele sind das Festhalten an der Kernkraft oder an Kraftwerken mit fossilen Brennstoffen. Um tatsächlich im Einklang mit der Natur zu leben, ist ein System erforderlich, in dem die Natur, Mensch und Tier im Vordergrund stehen und nicht der Profit der internationalen Konzerne. Dazu ist der Aufbau einer Umweltgewerkschaft weiter voranzutreiben".

"Es gibt aus Bochum eine positive Meldung zum Umweltschutz", informierte ein weiterer Redner, "eine illegale Baumrodung im Zusammenhang mit der geplanten Bebauung des ehemaligen Bahnhofs Weitmar wurde durch das Grünflächenamt gestoppt."

Mit der Abschlusshymne endete die relativ kurze Kundgebung. Die Ukraine entwickelt sich zu einem Krisengebiet. Droht ein internationaler Krieg? Dieses Thema wird am kommenden Montag diskutiert.

Die Moderatoren
Ulrich Achenbach
Christoph Schweitzer

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