Update! Steht Opel Bochums Betriebsratschef Einenkel vor seinem angekündigten Rücktritt oder ist er nicht mehr Herr seiner Sinne?

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Update! Bochumer Opel Betriebsrat fordert Einenkel auf, unverzüglich zurückzutreten, das beweisen Unterlagen, die dem Verfasser vorliegen. (mehr darüber im nächsten Artikel über das sonderbare Verhalten des Bochumer Opel Betriebsratsvorsitzenden Einenkel)

Steht Rainer Einenkel kurz vor seinem Rücktritt oder ist das wieder einer seiner üblichen Taschenspielertricks? In dem u.a. e-Mail Verkehr hat ihm der Ex-Opelaner Werner Günther gewünscht, dass die Verhandlungen mit der Opel Geschäftsleitung gut für die Bochumer Opel Belegschaft ausgehen mögen und die Belegschaft im Falle einer Werksschließung ähnlich gute Abfindungen wie 2004 bekommt.


Einenkels Antwort auf die e-Mail, man möge die Wünsche doch bitte an seinen potentiellen Nachfolger senden!! (siehe unten)

Hat Einenkel damit seinen Rücktritt angekündigt oder ist er nicht mehr Herr seiner Sinne? Der nachfolgende Kommentar auf seiner Homepage könnte einen darin bestärken. Doch das wäre fatal für die Bochumer Belegschaft, die eines solchen billigen Tricks nicht würdig ist. Hier stehen Tausende Existenzen auf dem Spiel die den eigentlich zurückgetretenen Betriebsratsvorsitzenden Einenkel scheinbar nicht interessieren! Wen vertritt Einenkel überhaupt noch? Die Belegschaft oder seine eigenen Interessen? Warum brennt noch nicht mal ein Teelicht? Wo sind die angekündigten Mahnwachen, Warnstreiks, wo die Zelte?

Aus RP Online vom 21.05.2012:

Der Betriebsratschef des Bochumer Werks, Rainer Einenkel, betonte die Kampfbereitschaft der Belegschaft. Die Arbeitnehmer seien zu keinen weiteren Zugeständnissen bereit. "Wir zahlen keinen Cent für unsere Beerdigung."

Der Betriebsrat verlange einen Unternehmensplan, der allen Werken eine Perspektive gebe. Falls Opel die Schließung des Standorts ankündigen sollte, "brennt zehn Minuten später die Ruhr", sagte Opel-Mitarbeiter Carsten Adametz. "Wir sind schließungsresistent."

Hier treibt einer scheinbar ein ganz böses Spiel auf dem Rücken der Belegschaft, die er doch eigentlich vertreten soll.

Schaut man auf Einenkels Homepage www.wir-gemeinsam.eu dann findet man unter "Nachgefragt" folgenden Kommentar von Einenkel:

Will Rainer Einenkel zurücktreten?

BOCHUMER fragt: Es wird im Betrieb erzählt, dass der Einenkel zurücktreten will?

Antwort: Quatsch! Das ist lediglich der Wunsch des Rüsselsheimer Betriebsratsvorsitzenden und einiger Ex-Opelaner. Einenkel ist bis Frühjahr 2014 gewählt. Wer danach gewählt wird, entscheidet die Bochumer Belegschaft.
(Bochum, 29.08.2013)

Kann sich Einenkel nicht mehr an seine eigene e-Mail erinnern in der er seinen Rücktritt formuliert hat?

Ein Kommentar von vielen aus dem Opelaner Forum www.opelaner.eu

"Schade, dass er nicht freiwillig geht, dann darf er aber auch nicht so einen Blödsinn schreiben! Für mich ist er damit noch unglaubwürdiger geworden."


Hier die Chronologie des ungeheuren Vorganges:

Gesendet: Mittwoch, 28. August 2013 um 09:16 Uhr
Von: "Rainer Einenkel"
An: "Werner Günther"

Betreff: Antwort: Opelrente

Hallo Werner,

meine Betriebsratskollegen haben mir versichert, dass niemand erklärt hat, wegen der Rentendiskussion und der Rentennachzahlung würde es weniger Abfindungen geben.

Deine Wünsche, dass wir die heikle und sehr schwierige Situation meistern sollen, bitte ich an meinen potentiellen Nachfolger zu schicken.

Mit freundlichen Grüßen
Rainer Einenkel

Von: "Werner Günther"
An: "Rainer Einenkel"
Datum: 25.08.2013 17:52
Betreff: Opelrente

Hallo Rainer,

ich habe aus zwei unterschiedlichen Quellen erfahren das sich einige Betriebsräte dahin gehend äußern das Norbert und ich es zu verantworten hätten das die noch aktiven Opelaner durch unsere erkämpfte Rentennachzahlungen weniger Abfindung zu erwarten hätten.

Norbert und ich können und werden gegen solche Aussagen massiv vorgehen und würden auch rechtliche Schritte nicht ausschließen.

Ich meine dich so gut zu kennen dass ich davon ausgehen kann das auch du als Betriebsratsvorsitzender solche Aussagen aufs schärfste Verurteilen würdest. Du kannst die Brisants solcher Aussagen bestimmt gut einschätzen und du weißt auch das einige in ihrer Not solche ausgesprochene Hetze glauben und dementsprechend sauer reagieren würden. Ich selbst hätte auch sauer reagiert wenn mir ein Betriebsrat solchen Unsinn erzählt hätte.

Es wäre sehr nett wenn Du deine Betriebsratskollegen in der nächsten Sitzung bitten würdest solche Aussagen zu unterlassen!

Natürlich war ich richtig sauer das aus deiner Fraktion kein Betriebsrat zu unserer Renten-Demo gekommen ist, dass du selbst im Urlaub warst habe ich erst zum Ende der Demo erfahren.

Ich selbst wünsche euch das ihr als Betriebsräte diese sehr heikle und schwierige Situation meistern werdet und vielleicht das unmögliche doch noch möglich macht. Im Falle einer tatsächlichen Schließung wünsche ich mir das die Belegschaft ähnlich gute Abfindungen bekommt wie ich sie bekommen habe.

Gruß
Werner Günther

Autor:

Norbert Spittka aus Bochum

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