Reaktionäre Flüchtlingspolitik
Veranstaltung Corola meets Alassa

Carola Rackete rette als Kapitänin der Sea Watch 3 vielen Flüchtlingen auf dem Mittelmeer das Leben
  • Carola Rackete rette als Kapitänin der Sea Watch 3 vielen Flüchtlingen auf dem Mittelmeer das Leben
  • Foto: www.rf-news.de
  • hochgeladen von Ulrich Achenbach

Ich weise auf eine interessante Veranstaltung in Gelsenkirchen hin. Die Lebensretterin Carola Rackete (Kapitänin der Sea Watch 3) und der akut von Abschiebung bedrohte Flüchtling aus Kamerun Alassa Mfouapon treffen sich zu einem Gespräch im "People to People", Hauptstr. 40, in Gelsenkirchen. Alassa kämpft bereits gerichtlich gegen seine willkürlich beabsichtigte Abschiebung nach Kamerun, weil er sich für die Rechte der Flüchtlinge u.a. im Erstaufnahmelager Ellwangen eingesetzt hatte und gegen den brutalen Polizeieinsatz in dieser Einrichtung gerichtlich gesiegt hatte. Nach Angaben der Abschiebebehörde ist sein Fluchtgrund "nicht glaubhaft"!

Wie bekannt ist, rettete Carola Rackete  mit ihrer Crew im freiwilligen Einsatz auf der „Sea Watch 3“ im Juni 2019 im Mittelmeer 53 Flüchtlinge. Zehn Tage lang wurde ihr die Einfahrt in einen sicheren Hafen in Lampedusa verweigert. Dann hat sie mit ihrer Crew entschieden, trotz Verbot in den Hafen zu fahren und hat damit die Flüchtlinge sicher an Land gebracht. Sie wurde von der italienischen Polizei verhaftet, aber im Mai diesen Jahres endlich freigesprochen. Ein Sieg der internationalen Solidarität für ihr mutiges Vorgehen! (nachzulesen auf www.rf-news.de).

Carola Rackete wird auich aus ihrem Buch „Handeln statt Hoffen“ lesen.

Diese Veranstaltung kommt völlig richtig zu dem Zeitpunkt, an dem sich ein weiteres Drama der Aufnahme von Flüchtlingen anbahnt. Wegen der unmenschlichen Lebensbedingungen unter der Herrschaft der Taliban versuchen immer mehr Bewohner Afghanistan, aus ihrer Heimat zu fliehen. Europa lehnt die Aufnahme dieser Flüchtlinge weitgehend ab. Minister Seehofer äußerte sich: "Wir wollen keine Zustände wie 2015". Wer schafft denn die Ursachen für die weltweite Flüchtlingsbewegung? Die imperialistischen Staaten (dazu gehört auch die EU) und weltweiten Konzerne, die um die Vorherrschaft über Rohstoffe oder strategische Vorteile ringen und damit Raubbau an den Bodenschätzen und der Natur betreiben!

Die vielen Interessenten, die nicht persönlich anwesend sein können, können aber per Livestream über youtube an dieser Veranstaltung teilnehmen können. Den Link zum
Livestream finden Sie hier: https://youtu.be/wKYXvcz4dQQ

Die Veranstaltung ist morgen, Montag, 13.9.21, 19:30 Uhr, Einlass 19:00 Uhr, People to People, Hauptstraße 40, 45879 Gelsenkirchen.

Autor:

Ulrich Achenbach aus Bochum

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