ZDF 21.11.2017 Frontal 21 um 21.00 Uhr unbedingt ansehen! -- Gedemütigte Frauen in der "DDR"

ZDF 21.11.2017 Frontal 21 um 21.00 Uhr unbedingt ansehen!

So wurden gedemütigte Frauen im DDR-Stalinismus des Honecker-Regimes behandelt.

Es galt ab 1961 die „Verordnung zur Verhütung und Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten“. Danach konnte, wer sich einer ambulanten oder stationären Untersuchung auf Geschlechtskrankheiten widersetzte, direkt auf die geschlossene Abteilung gebracht werden. Oftmals wurden die Frauen jedoch ohne vorherige Untersuchung von der Transportpolizei aufgegriffen und in die „Tripperburgen“ gebracht.
Nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen gab es diese Stationen im gesamten Gebiet der DDR. Sie waren vom Gesundheitsministerium gewollt und wurden von der Staatssicherheit kontrolliert. Die Frauen, die dort unrechtmäßig und willkürlich eingesperrt waren, mussten viel Leid ertragen - von dem kaum jemand weiß.
Noch heute leiden die Opfer unter den Folgen und sind traumatisiert. Viele kämpfen vor Gericht um ihre Rehabilitierung – ein schwerer Weg, der sich oftmals über mehrere Instanzen zieht. Bei vollständiger Anerkennung erhalten die Opfer für die Zeit der Inhaftierung eine Entschädigung von rund 307 Euro pro angefangenem Haftmonat.

Darüber hinaus gibt es jedoch kaum Unterstützung.
Frontal 21 hat mit Frauen gesprochen, die in solchen „Tripperburgen“ eingesperrt waren, und stellt die Frage, ob diese Misshandlungen unter der SED-Diktatur angemessen politisch aufgearbeitet wurden.
von Karin Schilling und Dana Sümening

https://www.zdf.de/politik/frontal-21/frauen-in-ddr-tripperburgen-100.html

https://www.zdf.de/politik/frontal-21/medizinhistoriker-im-interview-100.html

https://www.zdf.de/politik/frontal-21/birgit-neumann-becker-102.html

Nach der Sendung auch in der ZDF-Mediathek:

https://www.zdf.de/politik/frontal-21/frauen-in-ddr-tripperburgen-100.html

Kommentar von Volker Dau:

Schon die beiden Kurz-Videos in der Ankündigung zeigen die ganze Menschenverachtung gegenüber angeblichen Kriminellen und Systemgegnern in stalinistisch geprägten DDR-Regime von Ulbricht bis Honecker.

Die SED, und deren Schild und Schwert die STASI versuchten tausende von Menschen psychisch und gesundheitlich zu vernichten!

Nach mir bekannten Informationen wurden wohl sogar gefasste weibliche Flüchtlinge und sonstige Systemgegnerinnen in Haftanstalten bewusst mit Tripper-infizierten Prostituierten gemeinsam eingesperrt und bei Untersuchungen in der gynäkologischen Abteilung infiziert!

Es wurden  wohl gesunde Frauen  mit benutzten Handschuhen mit denen vorher Tripper-infizierte Frauen untersucht wurden angesteckt?

Es ist schlimm darüber kaum Infos zu bekommen! Viele Opfer sind wohl derart eingeschüchtert dass sie sich nicht melden! Ist es ein Wunder wenn die Täter aus den Anstalten , früher im Dienste der SED/Stasi ihnen jetzt wieder in "demokratischen Institutionen" begegnen?

Teile der SED/Pds/Linke distanzieren sich ja wohl noch bis Heute nicht von den Verbrechen des DDR-Regimes?

Man kann nur hoffen dass wenigstens die Opferrenten aufgestockt werden!

Autor:

Volker Dau aus Bochum

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