Zukunftsvisionen

Auf der letzten Bochumer Montagsdemo in 2017 wird die Frage gestellt: Was erwarten wir von der Zukunft? Ist ein besseres Leben in dem jetzigen politischen System überhaupt möglich oder ist dafür ein Systemwechsel erforderlich?

Weltweit verschlechtern sich die Lebensbedingungen für die größten Teile der Weltbevölkerung, während der Reichtum einer kleinen Minderheit immer weiter anwächst. Kriege, Massenflucht und Zerstörung der Umwelt nehmen tagtäglich zu. Viele Menschen müssen ihre Heimat verlassen, da sie dort keine Überlebensbedingungen mehr vorfinden. Profitgierige Konzerne haben ihr Land durch die Ausbeutung von Bodenschätzen, Abholzung von Regenwäldern zugunsten von Palmölplantagen unbewohnbar gemacht oder von den Großmächten angezettelte Kriege zwingen Abertausende zur Flucht.

Nicht nur in vielen Ländern weltweit, sondern auch in Deutschland wächst die Armut immer weiter. Bereits jedes fünfte Kind ist arm. Es fehlt sowohl an Arbeitsplätzen mit auskömmlicher Bezahlung als auch an ausreichenden sozialen Leistungen, z.B. das ALG II oder die Grundsicherung. Außerdem sinkt das Rentenniveau kontinuierlich und die Zwei-Klassen-Medizin verfestigt sich. Ein Pflegenotstand ist ein Deutschland bereits allgegenwärtig.  Während viele Menschen arbeitslos sind, nimmt die Arbeitshetze der Beschäftigten immer weiter zu.  

Dabei ist Geld ausreichend vorhanden, nur ist es ungleich verteilt. Die gesamte Weltbevölkerung hätte genügend zum Leben, wenn die Gelder gerecht verteilt würden und in Umweltprojekte anstatt in Waffen investiert würde.

Es kann sich nur etwas ändern, wenn die Produktion und die Dienstleistungen allen zugute kommen und nicht den Profiten von wenigen internationalen Konzernen dienen. Dazu müssen die Beschäftigten selbst über die Produktion bzw. Dienstleistungen bestimmen können, das wäre nur in einem System des Sozialismus möglich.

Die Montagsdemo ruft daher zu einer Diskussion auf. Gerade in der jetzigen Situation des Rechtsruck der (noch nicht bestehenden neuen) Regierung sind Gedanken über ein System gegen den Kapitalismus zwingend notwendig. Es wird eine spannende Debatte erwartet.

Die Kundgebung ist um 18.00 Uhr auf der Kortumstr 40 in Höhe der Tchibo-Filiale.

Ulrich Achenbach
Moderator

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen