Grünes Licht für Energiesparlampen

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Den Stromverbrauch reduzieren und dadurch die Umwelt entlasten - das ist das große Ziel, das die Europäische Union mit dem Verbot von klassischen Glühlampen verfolgt.
Denn durch das Aus für die Glühbirne sollen EU-weit jährlich 40 Milliarden Kilowattstunden Strom eingespart und damit viele Millionen Tonnen Treibhausgase weniger in die Luft ausgestoßen werden. Günstiger Nebeneffekt: Die Verbraucher sparen durch den Einsatz moderner Energiesparlampen auch viel Geld.
Seit September 2009 dürfen gar keine matten Glüh- und Halogenlampen und außerdem keine glasklaren Glühbirnen ab 100 Watt mehr verkauft werden. Bis September 2012 folgt nach und nach ein Verbot von glasklaren Glühbirnen und Halogenlampen mit geringerer Watt-Zahl. Spezielle Glühlampen, etwa für Backöfen oder Kühlschränke, sind nicht von dem Verbot betroffen. Alternativen zur klassischen Glühbirne gibt es schon seit vielen Jahren. Kompaktleuchtstofflampen oder einfacher: Energiesparlampen. Die Erfindung der Leuchtstofflampe geht sogar bis auf das Jahr 1857 zurück, als dem deutschen Physiker Heinrich Geißler ein Licht aufging.
Mittlerweile gibt es in den Geschäften eine Vielzahl verschiedener sparsamer Leuchtmittel.
Der Anschaffungspreis für eine Energiesparlampe ist auf den ersten Blick oft sehr hoch - doch dahinter verbergen sich Spareffekte. Denn eine klassische Glühbirne hält häufig nur etwa 1.000 Stunden und wandelt lediglich fünf Prozent des elektrischen Stroms in Licht um.
Energiesparlampen erreichen eine Umwandlungsquote von rund 25 Prozent und bringen es oft auf eine Betriebsdauer von 8.000 Stunden. Für einen solchen Dauereinsatz müsste ein Haushalt acht einfache Glühbirnen anschaffen.
Bei gleicher Helligkeit verbraucht eine Energiesparlampe bis zu 80 Prozent weniger Strom als eine herkömmliche Glühbirne. Um die genaue Effizienz einer Energiesparlampe beurteilen zu können, hilft ein Blick auf die Verpackung. Dort sind die Energieeffizienzklassen von A (sehr niedriger Verbrauch) bis G (sehr hoher Verbrauch) angegeben. Wer zum Beispiel eine 60-Watt-Glühbrine durch eine etwa gleich helle 11-Watt-Energiesparlampe ersetzt, kann unterm Strich rund 100 Euro sparen - und der Umwelt hohe Belastungen ersparen.
Günstige Energiesparlampen gibt es schon ab etwa 1 Euro aufwärts. Der Preis ist häufig stark von der Qualität abhängig.
Die entsprechende Klasse ist auf der Produktverpackung angegeben, ebenso die Betriebsdauer.

Autor:

Ernst-Ulrich Roth aus Bochum

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