Corona-Virus: Kassenärzte fordern zentrale Teststellen
Infektionsketten unterbrechen

Von links: Dr. Dirk Spelmeyer (1. Vorsitzender der KVWL), Anke Richter-Scheer (stellvertretende Vorsitzende des
Deutschen Hausärzteverbands und Vorstandsvorsitzende des Hausärzteverbands Westfalen-Lippe), Karl-Josef Laumann (Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen), Dr. Volker Schrage (2. Vorsitzender der KVWL)
  • Von links: Dr. Dirk Spelmeyer (1. Vorsitzender der KVWL), Anke Richter-Scheer (stellvertretende Vorsitzende des
    Deutschen Hausärzteverbands und Vorstandsvorsitzende des Hausärzteverbands Westfalen-Lippe), Karl-Josef Laumann (Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen), Dr. Volker Schrage (2. Vorsitzender der KVWL)
  • Foto: KWL
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Ärzte, Kommunen und Gesundheitsämter aus Westfalen-Lippe haben am heutigen Donnerstag, 5. März, in Dortmund zum gemeinsamen Umgang mit dem Coronavirus beraten.

Treffen mit Minister Laumann

Mit der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus auch in Westfalen-Lippe ist eine enge Zusammenarbeit verschiedener regionaler Akteure wichtiger denn je. DieKassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) hat deshalb Vertreter der westfälischlippischen Städte, Kommunen und Gesundheitsämter am heutigen Donnerstag in das Dortmunder Ärztehaus eingeladen, um sich gemeinsam mit dem Hausärzteverband sowie weiteren Vertretern der Ärzteschaft einen Überblick der aktuellen Versorgungslage zu verschaffen und ein einheitliches Vorgehen im Umgang mit dem neuartigen Virus abzustimmen. An dem Treffen hat auch NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) teilgenommen.

Ärzte im Ruhestand reaktivieren

Im Vordergrund der Diskussion stand vor allem die Einrichtung zentraler und dezentraler Stellen zur Testung der Patienten auf das Coronavirus. Dadurch können die knappen Vorräte an Schutzbekleidung für Ärzte effizienter eingesetzt werden. Gleichzeitig lassen sich auf diese Weise mögliche Infektionsketten besser unterbrechen. Außerdem wurden Maßnahmen diskutiert, wie zusätzliches medizinisches Personal, z.B. Ärzte im Ruhestand, zur Versorgung der Patienten gewonnen werden könnten.

Zentrale Anlaufstellen schaffen

In einzelnen Städten wie beispielsweise Dortmund und Münster wurden bereits erste Maßnahmen in dieser Richtung ergriffen. „Unser Ziel ist es, Einrichtungen dieser Art flächendeckend zu installieren, um klare Strukturen für Ärzte und zentrale Anlaufstellen für Patienten zu schaffen“, erklären Dr. Dirk Spelmeyer, 1. Vorsitzender der KVWL, und Anke Richter-Scheer, stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Hausärzteverbands und Vorstandsvorsitzende des Hausärzteverbands Westfalen-Lippe, einvernehmlich.

Autor:

Petra Vesper aus Bochum

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