Smart Home: Die Technik zieht in unsere Wände ein

Neben der Wirtschaft und Industrie wird auch das Wohnen heute immer digitaler. So steigt der Anteil an innovativer Technik im Haushalt von Jahr zu Jahr an. Doch was genau versteht man eigentlich unter dem Begriff Smart Home und welche Entwicklungen gelten hierbei als besonders wegweisend?

Was genau heißt eigentlich „Smart Home“?

Unter dem Begriff Smart Home werden im Allgemeinen vielfältige technische Systeme und Verfahren verstanden, die in Wohnräumen bzw. Häusern eingesetzt werden. Die Integration von vernetzter Haushaltstechnik verfolgt dabei gleich eine ganze Reihe an Zielen. So lässt sich zum Beispiel die Lebens- und Wohnqualität erhöhen, während gleichzeitig die Energieeffizienz und Sicherheit gesteigert wird. Beispielsweise können Prozesse wie das Einstellen der Jalousien oder der Klimaanlage in einem intelligenten Haus völlig automatisiert gesteuert werden. Weiterhin lassen sich Komponenten wie unter anderem Heizungen oder auch Kaffee- und Waschmaschinen per Fernsteuerung bedienen. Auch die Beleuchtungselemente sind in einem Smart Home in aller Regel vernetzt und funktionieren automatisiert. Hierbei stellt zum Beispiel ein Sensor fest, ob sich gerade jemand in einem Raum befindet und passt das Licht entsprechend an. Die Kommunikation mit dem Nutzer sowie untereinander funktioniert dabei über eine individuelle Schnittstelle wie Sensoren oder Smartphone, Tablet und Notebook.

Welche Innovationen tragen hier maßgeblich zum Erfolg bei?

Das Smart Home ist heute sehr eng mit dem sogenannten Smart Metering verknüpft. Hierbei handelt es sich um intelligente Zähler, die verschiedene Parameter wie beispielsweise den Stromverbrauch messen und in das Netzwerk übertragen. Dank den großen Fortschritten im Bereich der Sensortechnik lassen sich so äußerst große Einsparungen erzielen. Während die automatisierte Regulierung von Beleuchtung und Wärme anhand der Umweltparameter heute bereits zum Standard gehören, bieten moderne Innovationen zusätzliches Einsparpotenzial. So können vernetzte Küchen und deren Gerät wie Spül- und Waschmaschinen zum Beispiel auf Basis der aktuellen Strom- bzw. Wasserkosten betrieben werden. Das System überprüft dabei in Echtzeit die Preise so Überkapazitäten im Netz und startet die Maschinen genau dann, wenn diese ihren optimalen Wert erreicht haben.

In welchen Bereichen ist Smart Home bereits in der Realität angekommen?

Schon heute sind knapp 61 Prozent aller Deutschen mit dem Begriff des Smart Homes vertraut. Rund ein Drittel dieser Menschen besitzt bereits ein Haushaltsgerät, dass sich über ein Netzwerk ansteuern lässt. Etwas weniger als die Hälfte plant hingegen eine Integration von intelligenter Haushaltstechnik innerhalb der kommenden Jahre. Diese Zahlen belegen sehr eindrucksvoll, dass Smart Home schon heute im Wohnbereich eine fundamentale Rolle spielt. Auch in öffentlichen Gebäuden wie Hochschulen oder Verwaltungen wird die intelligente Technik bereits teilweise angewendet. Zudem senken auch viele Unternehmen die Kosten ihrer Gewerbeimmobilien durch die Nutzung von intelligenten Beleuchtungs- bzw. Heizungsanlagen.

Was bringt die Zukunft im Zusammenhang mit Smart Home?

In den kommenden Jahren ist damit zu rechnen, dass sowohl im privaten als auch im öffentlichen sowie gewerblichen Bereich vorhandene intelligente Gebäudetechnik immer stärker integriert wird. Weiterhin wird die Präzision von Sensoren und Aktoren immer genauer, was die intelligente Technik immer effizienter werden lässt. Ein weiterer Trend lässt sich im Zusammenhang mit der Bedienung beobachten. Hier gewinnt vor allem die Nutzung von Sprachassisten im Alltag immer mehr an Bedeutung. Auch die Gestensteuerung wird in Zukunft eine fundamentale Rolle spielen.

Fazit: Was gibt es abschließend zum Thema zu sagen?

Abschließend lässt sich festhalten, dass sich die smarte Haustechnik definitiv auf dem Vormarsch befindet und in Zukunft ein ständiger Begleiter des alltäglichen Lebens sein wird. Lediglich in Bezug auf die Datensicherheit sowie die Einführung von einheitlichen Standards gibt es hier noch einige Hürden zu bewältigen.

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