Corona-Virus
Stadt führt Kontrollen durch

Die Stadt Bochum überprüft, ob sich Einrichtungen an die Verbote halten.
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Aufgrund der aktuellen Situation kontrolliert das Ordnungsamt der Stadt Bochum nun, ob sich Einrichtungen an die Anordnungen halten. Dazu sind die Öffnungszeiten des öffentlichen Lebens angepasst worden.

Die aktuelle Allgemeinverfügung der Stadt Bochum regelt, welche Geschäfte und Dienstleistungen geöffnet und angeboten werden. Ausdrücklich und unter Auflagen bleiben folgende Einrichtungen geöffnet: der Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte und der Großhandel. Darüber hinaus können sie bis auf Weiteres sonntags von 13 bis 18 Uhr öffnen.

Folgende Einrichtungen sind zu schließen: alle Gaststätten, Kneipen, Cafés, Eisdielen, Bars, Clubs, Diskotheken und ähnliche Einrichtungen, Restaurants und Speisegaststätten, soweit es sich nicht nur um Liefer- und Abholangebote handelt, Theater, Opern, Konzerthäuser, Museen und ähnliche Einrichtungen unabhängig von Trägerschaft oder Eigentumsverhältnissen, Messen, Ausstellungen, Kinos, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen, Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen, der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbädern, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen, Saunen und Solarien, alle weiteren, nicht an anderer Stelle der Verfügung genannten Verkaufsstellen des Einzelhandels, insbesondere Outlet-Center sowie Spielplätze.

Das Ordnungsamt hat am Mittwoch, 18. März, in rund 500 Fällen kontrolliert, ob sich Einrichtungen an die aktuellen Vorgaben halten. Die verstärkten Kontrollen gehen heute, 19. März, weiter.

Quarantäne aufgehoben und Zahl der Infizierten steigt

Gute Nachrichten gibt es zum St. Johannes Stift: Die Quarantäne ist, bis auf eine Wohngruppe, aufgehoben. Darüber hinaus musste ein Wohnbereich im Heinrich-König-Seniorenzentrum vorsorglich unter Quarantäne gestellt werden.  

Die Zahl der Infizierten hat sich in Bochum auf 61 Personen erhöht. Stadtdirektor Sebastian Kopietz erklärt den Anstieg: „Wir führen deutlich mehr Tests durch, als in den ersten Tagen. Und weil wir mehr testen, steigt die Zahl der festgestellten infizierten Menschen.“ Bei den Infizierten handelt es sich hauptsächlich um Reiserückkehrer und Menschen in medizinischen Berufen.

Corona-Hotline wird ausgebaut

Nach wie vor gilt: Wer befürchtet, sich mit dem Corona-Virus infiziert zu haben, muss sich für einen Testungstermin an die städtische Corona-Hotline unter 910 5555 wenden. Die Stadt bittet ausdrücklich darum, sich nicht mit anderen Fragen an diese Hotline zu wenden. Es wird um Verständnis gebeten, dass es wegen des sehr hohen Anruferaufkommens zu längeren Wartezeiten kommen kann. Aktuell wird die Kapazität der Hotline noch einmal deutlich ausgebaut. Die Notfallnummer 112 der Feuerwehr ist nur bei lebensbedrohlichen Krankheitssymptomen anzurufen. 

Stadt bittet um telefonische und schriftliche Anfragen

Die Öffnungszeiten und Erreichbarkeiten der städtischen Ämter sind eingeschränkt und nicht zwingend notwendige Termine werden abgesagt. Die Stadt stellt ihr Dienstleistungsangebot für Bürgerinnen und Bürger, wo immer möglich, nahezu ausschließlich auf telefonische und schriftliche Kontaktaufnahme um. Den direkten Kundenkontakt schränkt die Stadt stark ein, um Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möglichst vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu schützen. Zudem bittet die Stadt darum, ihr umfangreiches Online-Dienstleistungsportal unter https://portal.bochum.de/ zu nutzen. Eine Übersicht der für den Publikumsverkehr geschlossenen Ämter sowie Kontaktinformationen zu einzelnen Stellen hat die Stadt gebündelt unter www.bochum.de/Corona/Einschraenkungen-von-staedtischen-Dienstleistungen zusammengestellt. Bei Fragen zu städtischen Dienstleitungen ist nach wie vor die Behördennummer 115 montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr besetzt. Informationen zum Corona-Virus stehen nun auch in Fremdsprachen, Leichter Sprache und in deutscher Gebärdensprache unter www.bochum.de zu Verfügung. pm

Autor:

Jenny Musall aus Bochum

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