Besser heizen ohne fossile Brennstoffe
Verbraucherzentrale NRW berät bei Planung einer neuen Heizanlage

v.l. Sonja Eisenmann,  Andrea Thume, Stephanie Kallendrusch

10 große Fässer Öl verbraucht ein NRW-Haushalt jährlich, wenn er noch mit dem fossilen Brennstoff heizt. Wie Verbraucher den Einbau alternativer Heiztechnologie planen können, erläuterte die Bochumer Energieberaterin Stephanie Kallendrusch (rechts im Bild) von der Verbraucherzentrale NRW im Rahmen der Aktion „Besser Heizen“. Mehr Informationen zur Aktion und zum Thema Heizungsaustausch sind unter www.verbraucherzentrale.nrw/besser-heizen zu finden.
  • v.l. Sonja Eisenmann, Andrea Thume, Stephanie Kallendrusch

    10 große Fässer Öl verbraucht ein NRW-Haushalt jährlich, wenn er noch mit dem fossilen Brennstoff heizt. Wie Verbraucher den Einbau alternativer Heiztechnologie planen können, erläuterte die Bochumer Energieberaterin Stephanie Kallendrusch (rechts im Bild) von der Verbraucherzentrale NRW im Rahmen der Aktion „Besser Heizen“. Mehr Informationen zur Aktion und zum Thema Heizungsaustausch sind unter www.verbraucherzentrale.nrw/besser-heizen zu finden.
  • Foto: Verbraucherzentrale NRW, Jana Steinnebel
  • hochgeladen von Stephanie Kallendrusch

Bochum, 22.04.2021 – Vom Keller aus jagt der Heiz-Dino jährlich fässerweise Öl durch den Schornstein? Realität in gut einem Viertel der NRW-Haushalte, die noch auf den fossilen Brennstoff setzen. Noch mehr, nämlich rund 55 Prozent, heizen mit Gas. Zahlreiche Gründe sprechen dafür, sich jetzt mit dem Einbau von moderner Heiztechnologie zu beschäftigen: eine zehnprozentige Teuerung von Öl und Gas, das Aus per Gesetz für veraltete Technik und gleichzeitig attraktive Fördermöglichkeiten für die Modernisierung. Um Haus- und Wohnungseigentümer beim Wechsel zu klimafreundlicheren Technologien zu unterstützen, bietet die Verbraucherzentrale NRW ab sofort mit ihrer Aktion „Besser Heizen“ ein breites Informations- und Beratungsangebot.

Wichtig: sorgfältige Planung des Heizungstauschs
19 Jahre - das ist das durchschnittliche Alter der rund eine Millionen Ölkessel in Nordrhein-Westfalen. Als eine Maßnahme zur Erfüllung der Klimaziele sieht der Gesetzgeber vor, dass betagte Geräte ersetzt werden sollen. Schon jetzt kennzeichnet der Schornsteinfeger Systeme, die älter als 15 Jahre sind, mit einem Energielabel als ineffizient. Ab 2026 ist der Einbau von Ölkesseln nur noch in Ausnahmefällen erlaubt. Für Eigentümer eines alten Ölbrenners stellt sich nun die Frage nach der Alternative. „Jetzt ist genau der richtige Moment mit noch ausreichend Zeit, um sich in Ruhe über die individuell beste Heizmethode für die Zukunft Gedanken zu machen. Es gibt einige technisch ausgereifte und erprobte Lösungen mit nachhaltigen Energiequellen wie Sonne, Erdwärme oder erneuerbaren Brennstoffen“, erklärt Sonja Eisenmann, Leiterin der Stabsstelle Klima & Nachhaltigkeit in Bochum. Wichtig beim Austausch der Technik ist eine sorgfältige Planung. Neben der Energiequelle beeinflussen zahlreiche Faktoren, wie zum Beispiel die Wärmedämmung des Hauses, die Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz des Systems.

Fördermöglichkeiten so günstig wie nie
Dass Heizen mit fossilen Brennstoffen nicht mehr zeitgemäß ist, merken Verbraucher spätestens seit Beginn des Jahres auch am Geldbeutel. Mit der neuen CO2-Bepreisung ist der Preis für Öl und Gas deutlich angestiegen. Dem gegenüber stehen finanzielle Anreize für den Umstieg auf klimaschonende Alternativen. „Wer jetzt umsteigen will, bekommt so gute Bedingungen wie noch nie. Es gibt unterschiedliche Fördermöglichkeiten über Steuerersparnis oder einen Zuschuss für den Heizungsaustausch bis zu 45 Prozent“, erläutert Andrea Thume, Leiterin der Beratungsstelle der Verbraucherzentrale NRW in Bochum. „Welche man am besten nutzt, ist unter anderem von Faktoren wie dem Alter der Anlage oder dem Zeitpunkt der Antragstellung abhängig.“ Unter www.verbraucherzentrale.nrw/besser-heizen können sich Verbraucher einen Überblick über Förderung, Planung und Durchführung eines Heizungstauschs verschaffen. Für Interessierte besteht die Möglichkeit einer persönlichen Beratung telefonisch, als Videoberatung oder in der Beratungsstelle. Anmeldungen dazu sind möglich bei Stephanie Kallendrusch, Energieberaterin der Beratungsstelle unter bochum.energie@verbraucherzentrale.nrw und unter 0151 44048037 .

ONLINE-SEMINAR BESSER HEIZEN:
Im Rahmen der Aktion „Besser Heizen“ von der Verbraucherzentrale NRW bieten die Energieberater Norbert Mohr und Stephanie Kallendrusch in kostenlosen Online-Seminar gemeinsam mit der VHS Bochum und Gelsenkirchen regelmäßig Informationen und Ratschläge rund ums Thema. 
Unser aktuelles Vortragsprogramm finden Sie sowohl auf der Seite der jeweiligen VHS und auf den Seiten https://www.verbraucherzentrale.nrw/beratungsstellen/bochum/veranstaltungen/496
und
https://www.verbraucherzentrale.nrw/beratungsstellen/gelsenkirchen/veranstaltungen/633

Autor:

Stephanie Kallendrusch aus Bochum

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