Neuer Trainer ist gefunden

Tennis ist sein Beruf, Handball sein Hobby – und in der kommenden Saison wird Michael Schmidtmann sein Hobby bei den Handballdamen des SV Teutonia Riemke ausüben. Denn der 40-Jährige hat das Traineramt des Oberligateams übernommen und hat damit die Nachfolge von Alex Kleebach angetreten..
Schmidtmann betreute bislang die Bezirksligadamen des TV Wattenscheid 01, doch Riemkes Damen-Obmann Winfried Henkel konnte ihn davon überzeugen, die Riemker Mannschaft für die nächste schwierige Oberligasaison zu rüsten.
Weil der neue Coach der Teutonia hauptberuflich als Trainer des Westfälischen Tennisverbandes tätig ist und sich daraus terminliche Überschneidungen ergeben könnten, ist man noch auf der Suche nach einem Co-Trainer „Im Moment hat sich Alex Kleebach bereiterklärt, im Notfall einzuspringen, doch wir bemühen uns weiterhin um eine Dauerlösung“, so Henkel.
Der gebürtige Wattenscheider und zweifacher Familienvater feierte als Tennisspieler beachtliche Erfolge, war 1986 Deutscher Jugendmeister im Einzel und Doppel und gewann mit Karsten Braasch 1989 auch bei den Senioren den nationalen Titel im Doppel. Vor vier Jahren komplettierte er seine Titelsammlung durch den Erfolg des Doppel-Europameisters bei den Jungsenioren. Parallel war er zudem im Handballbereich aktiv, und trainierte zuletzt die Damen des TV Wattenscheid. Anfang Juni hat er die Riemker Damen übernommen.
Das Team bleibt weitestgehend in der Besetzung der Vorsaison bestehen, wurde aber im Rückraum – eklatante Schwachstelle in der vergangenen Spielzeit – verstärkt. Verpflichtet wurde mit Laura Ißleib eine alte Bekannte. Die 25-Jährige spielte bereits von 2006 bis 2009 in Riemke, wechselte dann zum PSV Recklinghausen und war zuletzt in Aplerbeck am Ball. „Sie wohnt in Bochum, macht hier am Bergmannsheil ihre Ausbildung zur MTA, von daher sind die „kurzen Wege“ ein großer Vorteil“, so Winfried Henkel.
Am 17. September starten die Riemkerinnen mit einem Auswärtsspiel beim TuS Nettelstedt in die neue Spielzeit, die entspannter verlaufen soll als das letzte Sportjahr. „Einfacher wird es sicherlich nicht, doch wir hoffen, dass wir uns frühzeitig einen Platz im gesicherten Mittelfeld erarbeiten können.“

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