Trendsportart Headis: "Glück Auf Cup" steigt in Erich-Kästner-Schule Am Samstag, 12. Oktober
Spiel mit Köpfchen

Headis-Erfinder René Wegner (li.) beim Volley gegen den Weltranglistenersten Cornelius Döll.
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  • Headis-Erfinder René Wegner (li.) beim Volley gegen den Weltranglistenersten Cornelius Döll.
  • Foto: Foto: Ralph Arnold/Headis
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 Am Samstag, 12. Oktober, kommen sie nach Bochum: Die Legenden, die Stars, die Spieler mit den ganz großen Namen. Wie etwa Karl-Heinz Rumgenicke. Oder Headrick Kluivert und Headwin van der Bar. Vielleicht sind auch Maheadma Gandhi, Headi Potter und Head der Ringe da. Sicher dabei ist die absolute Nr. 1: Headsinfarkt.

Dem aufmerksamen Leser dürften die feinen Unterschiede aufgefallen sein. Es ist klar: Hier gehts nicht um Fußball, sondern um Headis. Der Funsport ist eine so amüsante wie akrobatisch-sportliche Mischung aus Kopfball und Tischtennis. Wer erleben will, um was es sich handelt, der ist herzlich eingeladen, beim 7. "Glück Auf Cup“ am Samstag vorbeizuschauen und die Athleten an und auf den Tischen anzufeuern.
Das traditionsreiche Bochumer Headis-Turnier läuft in der verbliebenen Sporthalle der Erich-Kästner-Schule an der Markstraße. Der internationale Spaß mit 100 mit 120 Aktiven aus Deutschland und den umliegenden Ländern beginnt um 11 Uhr, das Ende liegt zwischen 17 und 20 Uhr.
Spaß ist Bestandteil des Sports und ihm quasi in die Wiege gelegt. „Die Gründungslegende besagt“, erläutert Marco „der Mürber“ Ibscher, Leiter der Headis-Gruppe des Bochumer Hochschulsports, „dass 2006 der Sport in der Wesch, einem Freibad in Kaiserslautern, erfunden wurde“.

Erfunden im Freibad – Funsport eben!

Sportstudent René Wegner und seine Kumpel wollten dort damals Fußball spielen. Da der Platz belegt war, gingen sie zu Tischtennisplatten und spielten das Leder mit dem Kopf übers Netz. Sie fanden Gefallen am Spiel. Schon bald darauf fand die erste WM statt. "Im Garten des Erfinders“, so Ibscher.
Headis-Erfinder René Wegner entwickelte das Spiel weiter. Nachdem es vielerorts Bestandteil des Hochschulsports wurde, bei „TV total“ im Fernsehen und vermehrt im Internet zu sehen war, wuchs die Zahl der Anhänger rasant. Die Zahl der weltweit aktiven Spieler wird auf 80.000 geschätzt. Mittlerweile gibt es Turniere wie Europa- und Weltmeisterschaften. In Bochum wird die Weltelite an die Platten gehen – auch der vierfache Welt- und dreifache Europameister Headsinfarkt alias Cornelius Döll aus Köln.
Headis – „Kopfballtischtennis“ – wird so ähnlich wie Tischtennis gespielt. Nur ist der 100-Gramm-Ball etwas größer. Und statt Plecken hält man den Schädel hin. Da man beim Headis auch volley retourniert darf, sieht man nicht selten Spieler, die echte Bauchfletscher auf die Platte bringen. Das wiederum deutet an: Beim Headis darf der Spieler während des Ballwechsels die Platte mit allen Körperteilen berühren. „Anfänger sollten beide Hände an der Platte halten, um sich nicht zu verschätzen“, so Marco Ibscher. "Sonst kann es vorkommen, dass man die Platte küsst.“
Wer in Bochum mal reinschnuppern will, kann gern beim "Pottheads Bochum e.V." vorbeischauen (www.pottheads.net). Donnerstags zwischen 19 und 20 Uhr ist in der Sporthalle Pestalozzistraße 23 das große "köppen" angesagt.
Weitere Infos zum "Glück Auf Cup 2019" unter headis.com/de

Autor:

Nils Rimkus aus Bochum

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