VfL Bochum: Sieg in Fürth zeigt neue Möglichkeiten bei Personal und Taktik
Weniger Druck - mehr Optionen

Während Anthony "Toto" Losilla - hier samt Nachwuchs bei einem Heimspiel des VfL - als Schütze des goldenen Tores in Fürth gleich doppelten Grund zum Jubeln hatte, blieb für Armel Bella-Kotchap (l.) beim ersten Auswärtssieg der Saison nur ein Platz auf der Bank.
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  • Während Anthony "Toto" Losilla - hier samt Nachwuchs bei einem Heimspiel des VfL - als Schütze des goldenen Tores in Fürth gleich doppelten Grund zum Jubeln hatte, blieb für Armel Bella-Kotchap (l.) beim ersten Auswärtssieg der Saison nur ein Platz auf der Bank.
  • Foto: Stephan Schütze
  • hochgeladen von Sabine Beisken-Hengge

Kollektiver Jubel und deutliches Durchschnaufen - nach dem ersten Auswärtssieg der Saison ist die Stimmung beim VfL wieder entspannter. Einige Erkenntnisse aus dem Spiel in Fürth könnten Auswirkungen auf die Zukunft haben.

Von Dietmar Nolte

Bislang hatte Bochum auswärts nur viele Gegentreffer kassiert, aber nichts Zählbares mitgebracht. Zudem stand die Null bereits seit drei Spielen auf der falschen Seite, weil man selbst das Tor nicht traf. Beides hat sich mit dem knappen, aber verdienten 1:0-Erfolg in Fürth erledigt - diesen Druck ist der VfL jetzt los.
Dass der Treffer des Tages nach einer Standardsituation fiel, macht auch Mut für die Zukunft. Gerade hier hatte Thomas Reis Nachholbedarf angemahnt und Freistöße und Ecken explizit auf den Trainingsplan gesetzt. Dass Eduard Löwen nun seine erste Torvorlage per Standard für sich verbuchen konnte, dürfte auch dem 24-Jährigen Druck nehmen und Selbstvertrauen geben für die nächsten Spiele. Thomas Reis jedenfalls glaubt fest daran, "dass seine Standards für uns eine Waffe sein können".

Optionen für die Zukunft

Löwen war und ist auch regelmäßig Teil des Personal-Puzzles im Mittelfeld, das der Trainer lösen muss. Eine Stammformation wie im Aufstiegsjahr hat Reis noch nicht wirklich gefunden, doch gerade das macht den VfL zurzeit auch unberechenbarer. In Fürth etwa hieß es statt Doppel-Sechs oder Doppel-Acht dieses Mal Raute mit einem offensiv-zentralen Milos Pantovic - eine weitere Option auch für die Zukunft.
Das gilt auch für die Besetzung der Innenverteidigung. Auch ohne den weiterhin verletzten Maxim Leitsch, der vor Mitte November nicht zurückerwartet wird, bieten sich verschiedene Möglichkeiten. In Fürth hatte Reis erstmals die Kombination Vasilios Lampropoulos und Erhan Masovic aufs Feld geschickt - und diese beiden lösten die Sache gut. Zwar wollte der Trainer die Pause für Armel Bella-Kotchap ausdrücklich nur als Momentaufnahme verstanden wissen ("Die ganzen Eindrücke, die er bei der U21 sammelt, muss er erstmal verarbeiten."), doch der Konkurrenzkampf ist auch hier entbrannt. dino

Autor:

Sabine Beisken-Hengge aus Bochum

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