Auszeichnung für St. Josef-Hospital-Neurologen

Dr. Kerstin Hellwig
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Wo: St. Josef-Hospital, Gudrunstraße, 44791 Bochum auf Karte anzeigen

Mit dem dritten Platz beim Oppenheim-Förderpreis für Spitzen-Forschung im Bereich Multiple Sklerose und einer Dotierung von 20.000 Euro wurde das St. Josef-Hospital-Neurologenteam Dr. Kerstin Hellwig und Dr. Carsten Lukas ausgezeichnet. „Kinderwunsch und Multiple Sklerose: Stillt Muttermilch auch die postpartale Schub- und Kernspinaktivität?“ ist der Titel ihres Forschungsprojekts.

Die beiden Bochumer Fachärzte untersuchen im Rahmen ihres Projekts den Einfluss des Stillens auf die nachgeburtliche Krankheitsaktivität und die Hirnatrophieentwicklung im zeitlichen Verlauf. Die Jury war der Meinung, dass dieses wichtige Thema in Deutschland noch nicht die nötige Aufmerksamkeit erhält. Dr. Kerstin Hellwig habe sich als führende Forscherin auf dem Gebiet Schwangerschaft und MS profiliert.

20 eingereichte hochkarätige Projektideen stellten die Jury vor eine schwierige Wahl. Die Bewertung richtete sich nach Innovationscharakter, Originalität sowie Passgenauigkeit zur Thematik. Ziel ist die Förderung junger Wissenschaftler im Bereich Multiple Sklerose und benachbarten Wissenschaften. Der Name des Preises lehnt sich an einen wichtigen Gründervater der modernen naturwissenschaftlich-basierten Neurologie an: Hermann Oppenheim (1858 - 1919). Mit seinen Multiple Sklerose-Studien und seinem Lehrbuch der Nervenkrankheiten gilt er als einer der führenden Neurologen seiner Zeit.

In der neurologischen Klinik der Ruhr-Universität im St. Josef-Hospital versorgen 35 Neurologen sowie zahlreiche Pflege- und Servicekräfte unter der Leitung von Klinikdirektor Prof. Dr. Ralf Gold jährlich 3.800 stationäre und 5.000 ambulante Patienten aus Bochum und dem Ruhrgebiet. Schwerpunkte sind die Stroke Unit für akute Schlaganfälle, die interdisziplinäre Intensivstation, die neuroimmunologische Schwerpunktstation, Bewegungsstörungen (vor allem M. Parkinson), der Morbus Huntington und das Huntington Zentrum NRW. In der ambulanten Behandlung stehen entzündliche Erkrankungen des Nervensystems, neurodegenerative Erkrankungen wie den M. Parkinson, neurogenetische Erkrankungen, z.B Ataxien und M. Huntington im Mittelpunkt.

Zusätzlich werden dystone und spastische Bewegungsstörungen diagnostiziert und behandelt. Die Ultraschalldiagnostik der hirnversorgenden Gefäße in der neurosonologischen Ambulanz rundet das Versorgungsspektrum ab.

Dr. Kerstin Hellwig
Dr. Carsten Lukas

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