Hegge-Kolleg ist jetzt modernisier - Akafö rüstet sich für den Doppel-Abiturjahrgang

Das Wohnheim an der Glücksburger Straße steht unter Denkmalschutz - darauf musste bei der Sanierung Rücksicht genommen werden.
  • Das Wohnheim an der Glücksburger Straße steht unter Denkmalschutz - darauf musste bei der Sanierung Rücksicht genommen werden.
  • Foto: Akafö
  • hochgeladen von Ernst-Ulrich Roth

Rechtzeitig zu Beginn des Jahres, in dem der doppelte Abiturjahrgang für eine Rekordzahl an Studierenden sorgen wird, hat das Akademische Förderungswerk (Akafö) sein Wohnheim-Sanierungsprogramm abgeschlossen. Nachdem nun auch die Arbeiten am Hegge-Kolleg – die letzte noch laufende Sanierungs-Maßnahme – beendet wurden, bietet das Akafö wieder rund 4.100 Studierenden Wohnraum in insgesamt 20 Anlagen.

Die Arbeiten am Hegge-Kolleg waren im Oktober 2011 aufgenommen worden. Die ersten 50 Mieter hatten dann bereits im Oktober 2012 in „die Hegge“ einziehen können, nun steht auch der Rest der Plätze wieder zur Verfügung.

Rund neun Millionen Euro hat das Bochumer Studentenwerk in die Erneuerung des Hegge-Kollegs investiert. Besonderer Wert wurde auf die energetische Sanierung der denkmalgeschützten Gebäude an der Glücksburger Straße gelegt, so wurden Solar-Module, Wärme-Innen-Dämmungen sowie Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung installiert. Ein weiteres Umwelt-Plus stellen die dreifachverglasten Fenster dar, die an die Heizungen gekoppelt sind: Wird ein Fenster bei eingeschalteter Heizung geöffnet, fährt diese automatisch die Leistung herunter.

Dank dieser und anderer Innovationen erfüllt das Hegge-Kolleg nun die Auflagen für Energie-Effizienz-Häuser.

Der Abschluss der Arbeiten an den Wohnheimen bedeutet für das AKAFÖ auch den Abschluss eines wichtigen Teils der Vorbereitungen auf den doppelten Abitur-Jahrgang.
Die Herausforderungen bleiben aber nach wie vor immens: Nach Schätzungen des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung in Nordrhein-Westfalen (MIWF) werden im Jahr 2013 etwa 111.000 Studienberechtigte an den Universitäten in NRW erwartet, das sind rund 19.000 mehr als 2012.

Autor:

Ernst-Ulrich Roth aus Bochum

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