Hör ma: Vom Schreiben und Sprechen

Foto: Molatta

Bei uns Medienschaffenden ist das ja so: Jede Zunft hat ihr eigenes Päckchen zu tragen. Bei den einen kann das ein „Päckchen“ im ganz realen Sinne sein, wie bei den Kollegen Fotografen, die oft kiloweise Ausrüstung mit sich rumschleppen.

Wir Schreiber dagegen quälen uns häufig mit der richtigen Schreibweise von mehr oder weniger schwierigen Begriffen. Und wie Sie, liebe Leser, wissen, scheitern wir im Alltag oft genug daran... Aber während wir etwa fremde Namen „nur“ unfallfrei schreiben müssen, gilt es für die Kollegen vom Radio auch noch, diese richtig auszusprechen.

Hilfe gibt‘s für die Sportkollegen jetzt vom VfL: Der verschickte eine Ausspracheliste für seinen aktuellen Kader - und tatsächlich kann es nicht schaden, zu wissen, dass „Gyamerah, Jan“ wie „Jann Dschammrah“ ausgesprochen wird - und „Johnass Akwisstapahtsche“ geht ja eigentlich auch nur Günther Pohl flüssig über die Lippen. Aber will unser Torwart tatsächlich „Andrehass Luthe“ genannt werden?

Das klingt ein wenig so, als ob die Mama ihn schon zum dritten Mal aus dem Sandkasten riefe: „Andre-hass, komm gezz...“ Und für den Coach legt die Lis­te ganz klar fest: Der „Pädda“ heißt in Wirklichkeit „Pehter“ Neuruhrer! Damit das klar ist...

Autor:

Petra Vesper aus Bochum

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