"Schwarzfahrer" flüchtet durch Gleise - Zugpersonal und ICE mit Schottersteinen beworfen

Die kaputte Scheibe war der Grund für die Verspätung des ICE ab Bochum. | Foto: Polizei
  • Die kaputte Scheibe war der Grund für die Verspätung des ICE ab Bochum.
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Am Samstagmorgen, 28. Dezember, flüchtete ein "Schwarzfahrer" im Bochumer Hauptbahnhof vor dem Zugpersonal aus einem Intercityexpress (ICE). Offensichtlich um einer Verfolgung durch die Bahnmitarbeiter zu entgehen, bewarf er diese mit Schottersteinen und zerstörte dabei die Scheibe einer Einstiegstür.

Gegen 5:35 Uhr erreichte der ICE 1541 den Bochumer Hauptbahnhof. Im Zug hatte der Zugchef zuvor eine männliche Person kontrolliert, welche keinen Fahrausweis vorzeigen konnte. Als der ICE den Bahnsteig erreicht hatte und sich die Einstiegstüren des Zuges öffneten, stieß der unbekannte "Schwarzfahrer" den Bahnmitarbeiter beiseite und flüchtete auf den Bahnsteig. Offensichtlich um einer Verfolgung durch zwei Bahnmitarbeiter zu entgehen, sprang er in die Gleisanlagen und begab sich dadurch in Lebensgefahr.

Aus den Gleisanlagen heraus, bewarf er nun die Bahnmitarbeiter mit Schottersteinen. Diese wichen den Steinen aus und konnten dadurch Verletzungen verhindern. Am ICE wurde die Scheibe einer Einstiegstür durch einen Schotterstein beschädigt. Auf Grund der Beschädigung konnte der ICE nur noch mit geringer Geschwindigkeit seine Fahrt fortsetzen. Durch den Vorfall erhielt der Zug eine Verspätung von 19 Minuten.

Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung, Beförderungserschleichung und versuchter gefährlicher Körperverletzung ein. Die Ermittlungen dauern an.

Autor:

Ernst-Ulrich Roth aus Bochum

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