Sturmschadenhelfer: Raus aus der Arbeitslosigkeit, rein in den Wald!

Fünf Männer für „Ela“: Die neuen „Sturmschadenhelfer“ nehmen gemeinsam die Aufräumarbeiten in Angriff.
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  • hochgeladen von Lauke Baston

Die Nachwehen des Sturmtiefs „Ela“ sind in Bochum noch an vielen Ecken und Enden spürbar. Um die Aufräumarbeiten zu beschleunigen, wurden am 1. Oktober fünf „Sturmschadenhelfer“ eingestellt, die als Team das Stadtgebiet von den Unwetterschäden befreien.

Zunächst auf ein Jahr befristet haben Irenius Paluch und vier weitere Langzeitarbeitslose wieder eine neue Aufgabe: Mit Unterstützung des Jobcenters arbeiten sie für die Stadt Bochum und beseitigen Sturmschäden in öffentlichen Wäldern, auf Friedhöfen, Spielplätzen, Parkanlagen und im Straßenraum.
Zum Auftakt begrüßte auch Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz das neue Team, das sich binnen weniger Tage in die neuen Aufgaben eingefunden hat. „Ich freue mich, dass Sie die technischen Betriebe unterstützen“, bekräftigte die Oberbürgermeisterin den Zuspruch, den die Maßnahme für Langzeitarbeitslose allseits bekommen hatte.

„Es ist toll, dass die Schäden nun mit noch mehr Unterstützung beseitigt werden können “ Ottilie Scholz, Oberbürgermeisterin der Stadt Bochum

Auch Roland Bröge, stellvertretender Geschäftsführer des Jobcenters freute sich über den gelungenen Arbeitsstart der fünf Männer: „Wir wollen durch solch eine Chance die Langzeitarbeitslosigkeit bekämpfen und den Kreislauf eben dieser durchbrechen.“ Voraussetzung für eine Anstellung als „Sturmschadenhelfer“ war eine mindestens 21-monatige Arbeitslosigkeit.
Fachgerecht ausgestattet nahmen die fünf Branchenfremden ihre gemeinsame Arbeit auf. Der 44-jährige Irenius Paluch, gelernter Kfz-Mechaniker, zeigte sich begeistert von der neuen Chance: „Wir haben schon in den ersten Tagen an den verschiedensten Stellen in Bochum gearbeitet. Es ist toll, dass wir uns als Team so gut verstehen.“ Nach gut drei Jahren Arbeitslosigkeit ist der gebürtige Pole froh, die neue Möglichkeit zur Rückkehr ins Arbeitsleben bekommen zu haben.
Auch wenn Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz nicht mehr so recht an einen richtigen Winter glaubt, sind die Technischen Betriebe der Stadt Bochum sehr dankbar für die tatkräftige Unterstützung. Aktuell sind rund 100 Mitarbeiter mit der Sturmschadenbeseitigung beschäftigt. Bei Schneefall oder Glätte nimmt die Zahl entsprechend ab.
Die neuen „Sturmschadenhelfer“ sind also dementsprechend genau richtig platziert und können zeigen, dass Bochums Wälder auch nach „Ela“ noch immer ein Naherholungsziel ist, für das es sich lohnt aufzuräumen.

Autor:

Lauke Baston aus Wattenscheid

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