Facebook verbindet Menschen
Bochumer helfen auf Social Media

Die Bochumer helfen sich auch auf Social Media.
  • Die Bochumer helfen sich auch auf Social Media.
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  • hochgeladen von Jenny Musall

In Krisensituationen rücken die Menschen zusammen. So gibt es viele Hilfsangebote, die sich auf Social Media beschränken. Ganz weit vorne ist auch für die Bochumer Facebook.

Es gibt viele Menschen, die aufgrund der Corona-Krise zu Hause sind und nicht arbeiten können. Diese Menschen haben sich nun zusammengetan und organisieren sich über Facebook.

"Gerade Facebook-Gruppen sind da eine feine Sache. Ich habe in den Gruppen der Städte immer mehr Hilfsangebote gesehen, und weiß, dass die sehr schnell untergehen“ erzählt Thomas Rendschmidt. Aus Erfahrung weiß der Social Media und Online Berater, wie schnell Gruppe in dem Sozialen Netzwerk runterrutschen.

Angebote bündeln

„Also habe ich mir gedacht, dass muss man doch mal bündeln und habe für Bochum, Herne, Castrop-Rauxel und Dortmund Facebookgruppen gegründet“, erzählt Rendschmidt, der an der Dortmunder Grenze zu Bochum wohnt, weiter. In der Gruppe „Corona Bochum! Menschen helfen Menschen!“ laufe es sehr gesittet ab und der Gruppengründer freue sich, dass es etwas Positives in dieser schweren Zeit gibt.

Hilfe aus der Facebook-Gruppe

Denn die Gruppenmitglieder helfen sich unter einander. „Es ist schwierig, eine sehr belastende Situation“, findet Gruppenmitglied Marek Potemka, „Daher finde ich großartig als auch selbstverständlich dass man sich hilft.“ In einer Zeit, in der Diskotheken, Partys, Festivals, Stadien, Bars geschlossen sind, haben junge Menschen oftmals Probleme, einen Tag rum zubekommen.

Nun helfe eben genau diese Altersgruppe den Hilfebedürftigen, was vor Covid-19 nicht passiert ist. „Traurig, dass erst jetzt die Menschen anfangen, nachzudenken. Aber es ist notwendig“, erzählt Potemka weiter. Er selbst biete Apothekenfahrten und Einläufe an. Er selbst findet die steigende Zahl der Corona-Infizierten beängstigend hoch, da jeder auch ohne Symptome Überträger sein kann. „Es zählt nicht wie vielen man hilft oder wer wem, sondern die Solidarität und der Instinkt zu überleben“, so Potemka weiter.

Wer Hilfe braucht, soll sie bekommen

Auch Monika Weber, die ebenfalls in der Facebook-Gruppe ist, findet, dass man den Menschen helfen muss, die sich selbst nicht versorgen können. Da sei ein Zusammenhalt der Bevölkerung notwendig. „Das jedem, der Hilfe braucht, geholfen wird“, erzählt Weber weiter. Man könne helfen, in dem man mit dem Hund eines Erkrankten beispielsweise Gassi geht oder einkauf. „Man sollte für andere da sein, die unsere Hilfe brauchen“, sagt Weber abschließend.

Zur Facebook-Gruppe -> "Corona Bochum! Menschen helfen Menschen!"

Autor:

Jenny Musall aus Bochum

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