Betreiber des neuen Hotels am Bermudadreieck steht fest
"prizeotel" kommt ins "Be.cause"

So soll sich der geplante Gebäudekomplex am Bermudadreick den Besuchern von der Viktoriastraße aus präsentieren. Seit Mittwoch steht mit "Be.cause" auch der Name des Projektes fest.
  • So soll sich der geplante Gebäudekomplex am Bermudadreick den Besuchern von der Viktoriastraße aus präsentieren. Seit Mittwoch steht mit "Be.cause" auch der Name des Projektes fest.
  • Foto: ZHAC Zweering Helmus Architektur + Consulting
  • hochgeladen von Petra Vesper

An diese Namen müssen sich die Bochumer bald gewöhnen: Für das neue Gebäude am Citytor Süd am Bermuda3eck, das der Projektentwickler Landmarken AG plant, steht jetzt nicht nur der Name fest, sondern auch der des ersten Mieters und Betreibers des Hotels zum Bochumer Bermuda3Eck hin, das dort entsteht: Ins "Be.cause" zieht das "prizeotel". Das wurde am Mittwoch, 5. Februar, bekannt. Der Bauantrag soll im Frühjahr eingereicht werden.

Büro- und Hotelkomplex aus zwei Gebädudeteilen direkt am Bermudadreick

Der Büro- und Hotelkomplex aus zwei Gebäudeteilen soll "Be.cause" heißen. Projektleiterin Rita Straßer von der Landmarken AG erklärt, warum: „Das Be.cause steht mitten im Leben und stellt die Mieter in den Mittelpunkt." Dafür, so erläutert Straßer weiter, stehe das „Sein“, ausgedrückt durch das englische Wörtchen „be“. Das „cause“ stehe dafür, etwas zu bewirken, zu erzeugen. „Genau das tut unser Projekt, es erzeugt eine Wirkung. Weil es die Nutzungen des Bermuda3Ecks perfekt ergänzt, Raum für etablierte wie junge Unternehmen schafft, die etwas bewirken wollen, und ein in dieser Form in Bochum noch nicht verfügbares Übernachtungsangebot bietet.“

Hotel mit 175 Zimmern

Für letzteres soll die junge Design-Kette "prizeotel" verantwortlich zeichnen, die einen Mietvertrag über 25 Jahre unterzeichnet hat. Sie wird direkt mit Blick zum Bermuda3Eck 175 Zimmer betreiben, gestaltet vom New Yorker Karim Rashid. Das Hotel will zugleich hochwertig und erschwinglich sein -  Karim Rashid hat dafür den Begriff des "democratic design" geprägt, das für alle da ist.
Markenzeichen des neuen Gebäudes ist das zweigeschossige Foyer mit Glasfassade. Dahinter schließen sich zehn Etagen an.

Büroflächen und Parkhaus

Im hinteren Teil des von "ZHAC Architekten" entworfenen ersten Baukörpers werden moderne Büroflächen entstehen. Auch Co-Working-Spaces für kreative Start-ups und etablierte Unternehmen sind dort vorgesehen. Mittelpunkt soll ein Atrium werden. Ein zweiter, westlich angrenzender Bauteil – entworfen von "Goldbeck" – wird weitere Büros sowie ein Parkhaus mit 450 Stellplätzen bieten.
Insgesamt entstehen in beiden Baukörpern ca. 23.800 Quadratmeter Bruttogeschossfläche. Davon entfallen im größeren Bauteil 1 ca. 6.700 Quadratmeter auf das Hotel und ca. 12.400 Quadratmeter auf die Büro- und Co-Working-Flächen. Der zweite Bauteil wird mit weiteren ca. 4.700 Quadratmetern Bürofläche ausgestattet sein. Die Grundstücksgröße beträgt ca. 8.900 Quadratmeter. Noch in diesem Frühjahr will die Landmarken AG, die sich mit dem O-Werk und einer weiteren Entwicklung auch auf MARK 51°7 in Bochum engagiert, den nächsten Schritt gehen. Rita Straßer: „Dann reichen wir bei der Stadt den Bauantrag für das 'Be.cause' ein.“
Die Aachener "Landmarken AG" setzt auf Bochum: „Bochum steht aktuell im Fokus vieler Unternehmen“, so Tobias Fuchs, Leiter der Landmarken-Unit Metropole Ruhr. "Mit ihren neun Hochschulen und fast 60.000 Studierenden wird die Stadt immer mehr zu einem Hot Spot für Wissenschaft und Forschung."

Autor:

Petra Vesper aus Bochum

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