Öffentlicher Vortrag: »Wie ich mich verändert habe - und was ich mir an Veränderung in Theologie und Kirche erhoffe«

Wann? 11.10.2018 19:30 Uhr

Wo? Ev.Thomaszentrum, Girondelle 82, 44799 Bochum DEauf Karte anzeigen
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Bochum: Ev.Thomaszentrum | Donnerstag, 11. Oktober 2018, 19.30 Uhr

Referent: Prof. Dr. Klaus Wengst, Ruhr-Universität Bochum

Die Bochumer Runde des Evangelischen Forums Westfalen lädt ein zu einem öffentlichen Vortrag im Thomaszentrum der Ev. Kirchengemeinde Querenburg, Girondelle 82.

»Wie ich mich verändert habe - und was ich mir an Veränderung in Theologie und Kirche erhoffe«

Klaus Wengst: „Im Nachhinein betrachte ich es als einen Glücksfall, dass ich zum Sommerse-mester 1981 auf eine Professur für Neues Testament an der Ruhr-Universität Bochum berufen wurde. Vorher in Bonn eher zufällig erhaltene Anstöße, dass das Judentum von Theologie und Kirche anders wahrzunehmen sei als in der es herabsetzenden Tradition, wurden hier intensi-viert und verstetigt. Das geschah vor allem dadurch, dass ich mit Jüdinnen und Juden ins Gespräch kam und von und mit ihnen lernte. Von daher habe ich, was der Bochumer Pfarrer Hans Ehrenberg schon vor langer Zeit als „Enthellenisierung der Theologie“ forderte, zunehmend konsequent für mein Fach umzusetzen versucht, indem ich die neutestamentlichen Schriften, soweit sie im ersten Jahrhundert entstanden sind, als in einem innerjüdischen Kontext geschrieben verstehe.“

Prof. Dr. Klaus Wengst, Jahrgang 1942, Studium der evangelischen Theologie. 1981 bis 2007 Professor für Neues Testament in Bochum; seit Ende der 80er Jahre Begegnung mit dem Judentum, 1991 Studienaufenthalt an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Juden und Christen beim Deutschen Evangelischen Kirchentag; Mitglied des Evangelischen Studienkreises Kirche und Israel in Rheinland und Westfalen.

Eintritt: 5,– €/ ermäßigt 3,– €

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