"Alternative für Deutschland" - auf Schnüffelkurs in den Schulen!!

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Die WAZ berichtet heute in ihrer Überschrift "Wie die AfD in die Schulen drängt", dass mehrere Landesverbände der "AfD" Internet-Plattformen entwickeln wollen, auf denen Schüler und Eltern melden sollen, wenn Lehrer im Unterricht negativ über die "AfD" sprechen, und damit angeblich das Neutralitätsgebot in den Schulen mißachten! Dieses sog. "Neutralitätsgebot" ist natürlich im Schulrecht verankert: "Die Lehrpläne müssen weltanschaulich und parteipoltisch neutral sein." Das ist primär bezogen auf den Politik- bzw. sozialwissenschaftlichen Unterricht!
Es ist allerdings- rein schulrechtlich gesehen - die sog. "Pädagogische Freiheit" des Lehrers auf der anderen Seite zu beachten! Die pädagogische Freiheit wurzelt in der vorrangig durch den Lehrer wahrzunehmenden Staatsaufgabe, erfolgreich Schule zu halten (Art. 7, Abs. 1, GG), und in dem Recht der Schüler auf ihre vom Lehrer zu fördernde Selbstentfaltung (Art. 2, Abs. 1 GG)! Die pädagogische Freiheit wirkt sich konkret in der Ausgestaltung der Formen der Unterrichts- und Erziehungstätigkeit aus, konkret beim Thema "AfD": Das Pro- und Kontra-Schema anzuwenden, und den Vergleich zu anderen Parteien zu ziehen!
Was der Lehrer also nicht darf, und das verstieße gegen seine pädagogische Freiheit - wäre eine Unterrichtsmethode, die man als" Indoktrination" bezeichnen könnte!
Die Schüler müssen also selber "auf den Trichter kommen"- auch anhand aktueller politischer Aussagen der "AfD"- dass diese Partei , besonders die rechtsextremistische Fraktion, ein erhebliches Problem mit der deutschen Vergangenheit, mit Ausländern, mit Flüchtlingen weltanschaulich insgesamt hat! Das liesse sich eindeutig verifizieren!
Was nun aber die "AfD" in den Schulen vorhat, geht meinr Auffassung nach schon in die Richtung einer Denunziation!! Das kann mißlingen, was die "AfD" beabsichtigt, das kann aber auch von einigen Schülern ausgenutzt werden, aber auch von Eltern, die sowieso schon ein gespanntes Verhältnis zu dem jeweiligen Lehrer haben, und ihm richtig" einen "reinwürgen" wollen! Das ist nur zu verhindern, indem die Lehrer solidarisch - mit den Schülern zusammen,
das "Problem "AfD" sehr kritisch beleuchten, und den Sinn und Zweck dieser "AfD"- (Internet)-Kampagne besprechen, aber nicht nur im Unterricht, sondern auch auf Elternsprechtagen und Elternabenden, in den Lehrer - und Schulkonferenzen!
Denn DENUNZIATIONEN haben in den Schulen absolut nichts zu suchen!!
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10 Kommentare
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Gerd Plorin aus Kleve | 09.10.2018 | 15:23  
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Harald Martens aus Bochum | 09.10.2018 | 16:51  
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Gerd Plorin aus Kleve | 09.10.2018 | 17:11  
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Brigitte Böhnisch aus Bochum | 09.10.2018 | 17:43  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 09.10.2018 | 18:24  
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Harald Martens aus Bochum | 10.10.2018 | 07:03  
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Harald Martens aus Bochum | 10.10.2018 | 10:08  
Jens Steinmann aus Herne | 10.10.2018 | 11:11  
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Harald Martens aus Bochum | 10.10.2018 | 12:43  
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Volker Dau aus Bochum | 13.10.2018 | 11:09  
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