Deutscher Rap - Aggressiv, antisemitisch, homophob und frauenfeindlich ??? !!!

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Bochum: Bochum | Wenn die Generation Ü50 oder auch Ü40 an deutsche Rap-Musik denkt, fällt ihr sofort der Name Fanta 4 (Die Fantastischen 4) ein. Eingängige Lieder mit Texten, denen man nicht den Vorwurf machen kann, aggressiv, antisemitisch, homophob oder frauenfeindlich daherzukommen.

Fanta 4 repräsentiert allerdings nicht die deutsche Rapszene, die von muslimischen Sängern mit Migrationshintergrund geprägt wird. Und bei diesen stößt man häufig auf aggressiveTexte, die vor antisemitischen, homophoben und frauenfeindlichen Zeilen nicht zurückschrecken.

Die ARD-Sendung ttt hat jetzt einen Beitrag zu dieser deutschen Rapszene ausgestrahlt, in der Rapper und Protegés der Kunstgattung Rap zu Worte kommen.

Ein Rapper erwidert auf die Vorwürfe: "Natürlich arbeiten wir mit Übertreibungen, aber was die Leute da hineininterpretieren, ist nicht meine Aufgabe."

Ein israelischer Rapper, vielleicht mit Alleinstellungsmerkmal in Deutschland, sagt über Konzerte manch anderer Rapper: "Wenn die Zuschauer bestimmte Ressentiments feiern, zeigt das auch, was in der Gesellschaft gerade populär ist."

Ähnlich argumentiert Markus Steiger, Förderer der deutschen Rapmusik, gegen den Vorwurf des Antisemitismus, der Homophobie und der Frauenfeindlichkeit deutscher Rapper: "Wenn das die exklusive Meinung eines Rappers wäre und der Rest der Gesellschaft nichts damit zu tun hätte, dann wären diese Leute doch nicht so erfolgreich. Aber dadurch, dass es Tausende und Millionen kaufen und hören - das ist weiter verbreitet und immanenter in dieser Gesellschaft verankert als man es sich vorstellen kann."

Ich schlussfolgere: Wenn überhaupt, sind nicht den Rappern Vorwürfe zu machen, sondern ihren Fans. Die Rapper halten ihrem Publikum und auch unserer Gesellschaft nur einen Spiegel vor und bedienen einfach nur das, was die Menschen hören wollen.

Vielleicht kommen die Rapper noch auf die Idee, ihre Texte im Lichte alternativer Fakten als Produkte einer antirassistischen und antidiskriminierenden Absicht zu verkaufen.

Na denn: Prost Mahlzeit!
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17 Kommentare
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 27.02.2017 | 22:19  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 27.02.2017 | 22:40  
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Christoph Nitsch aus Bochum | 28.02.2017 | 01:07  
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Christoph Nitsch aus Bochum | 28.02.2017 | 01:21  
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Renate Smirnow-Klaskala aus Essen-Nord | 28.02.2017 | 16:07  
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Peter Krämer aus Bochum | 01.03.2017 | 11:38  
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Volker Dau aus Bochum | 02.03.2017 | 17:23  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 02.03.2017 | 20:07  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 03.03.2017 | 22:30  
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Volker Dau aus Bochum | 03.03.2017 | 22:58  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 03.03.2017 | 23:08  
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Volker Dau aus Bochum | 04.03.2017 | 00:17  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 04.03.2017 | 12:07  
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Christoph Nitsch aus Bochum | 07.03.2017 | 01:47  
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Volker Dau aus Bochum | 07.03.2017 | 09:22  
Jens Steinmann aus Herne | 07.03.2017 | 12:18  
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Christoph Nitsch aus Bochum | 09.03.2017 | 02:55  
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