„Unsoziale Auswahl“ - Opel-Betriebsrat will Kündigungen verhindern

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Foto: Molatta (Foto: Molatta)
Bochum: Opel | Die Opel-Unternehmensleitung hat beim Bochumer Betriebsrat einen Antrag auf 89 betriebsbedingte Kündigungen eingereicht. „Gemeinsam wollen wir die vorliegenden betriebsbedingten Änderungskündigungen verhindern“, so Betriebsratsvorsitzender Rainer Einenkel.
Den Betroffenen wird ein Arbeitsplatz in Rüsselsheim angeboten. Nehmen sie das Angebot nicht an, steht die endgültige Kündigung ins Haus. „Die Sozialauswahl ist nicht plausibel und fehlerhaft. Die Auswahl hat das Unternehmen willkürlich vorgenommen und ist auch aus betriebsverfassungsrechtlichen Gründen unwirksam“, so Einenkels Vorwurf.
Nach wie vor hält der Betriebsrat den geforderten Personalabbau für unsinnig und sieht in den geplanten Zwangsversetzungen die Gefahr, wichtige Fachleute und Autobauer zu verlieren, die in Bochum gebraucht würden.
„Aufgrund der guten Auftragslage werden die Produktionszahlen für Bochum steigen. Statt weniger brauchen wir mehr Mitarbeiter“, wird Rainer Einenkel deutlich und verweist auf die vielen Leih- und Zeitarbeiter in den Opel-Werken.
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