Polizei und Zoll im gemeinsamen Einsatz gegen Clan-Kriminalität
Sheisha-Bars und Cafes in Bottrop wurden kontrolliert

Auch in Bottrop wurden mehrere Objekte von der Polizei und Mitarbeitern des Zolls kontrolliert.
  • Auch in Bottrop wurden mehrere Objekte von der Polizei und Mitarbeitern des Zolls kontrolliert.
  • Foto: Polizei
  • hochgeladen von Uwe Rath

Auch Objekte in Bottrop waren in den Abendstunden des 7. Februar (Freitag) Ziel einer groß angelegten Kontrollaktion, bei der insgesamt 20 Shisha-Bars und Cafes in den Städten Bottrop, Dorsten, Waltrop, Recklinghausen, Herten sowie Marl unerwarteten "Besuch" erhielten.

An den Kontrollen mit der Polizei waren zum Teil das Hauptzollamt Dortmund und Mitarbeiter der Städte Recklinghausen und Bottrop beteiligt. Mit dieser weiteren gemeinsamen Aktion führe man die Bekämpfung der Clankriminalität fort, so die beteiligten Behörden in einer ersten Pressemitteilung.

Neben Verstößen gegen gaststättenrechtliche Bestimmungen, Steuerbestimmungen, Jugendschutzverordnungen, Vorschriften des Betäubungsmittelgesetzes und der Verkehrsordnung liefern nach offiziellen Angaben solche Kontrollen Erkenntnisse über Personen. Der Fokus liege dabei auf kriminellen Mitgliedern von sogenannten Familienclans, die Straftaten begehen und ganze Straßenzüge für sich beanspruchen.

Die Ermittler führen aus, dass gerade Shisha-Bars und andere Lokalitäten eine Kommunikations- und Rückzugsebene für Personen bieten könnten, die aktuell im besonderen Fokus der Polizei stehen. Ziel sei es, eine mögliche Ausbreitung von Organisierter Kriminalität und Verfestigung von kriminellen Strukturen bereits im Ansatz zu bekämpfen. Dazu würden alle rechtlichen Möglichkeiten konsequent ausgenutzt und alle Kräfte der beteiligten Behörden gebündelt, um die "abgeschotteten Bereiche" zu erhellen".

Bei der Aktion am 7. Februar wurden mehr als 250 Personen überprüft. Dabei konnte ein verbotenes Messer sichergestellt werden, dessen Besitzer nun eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz bekommt. Auch eine Strafanzeige wegen der Fälschung eines Steuersiegels wurde geschrieben.

Insgesamt stellte das Hauptzollamt 34 kg unversteuerten Shisha-Tabak sicher. In einem Betrieb fanden die Beamten zudem 39 Päckchen mit Tabletten, die noch überprüft werden müssen. Und letztlich haben sich in 17 Fällen Personen ordnungswidrig verhalten.

Autor:

Uwe Rath aus Gladbeck

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