Eingang in eine wundersame Welt

Becker Schmitz (re.) und der Fotograf Pascal Bruns haben gemeinsam am Kunstprojekt „Hold the Line“ zusammen gearbeitet. Fotos: Kappi
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  • Becker Schmitz (re.) und der Fotograf Pascal Bruns haben gemeinsam am Kunstprojekt „Hold the Line“ zusammen gearbeitet. Fotos: Kappi
  • Foto: Michael Kaprol
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Der Kaninchenbau ist für Alice der Eingang ins Wunderland. Bis zum 9. Juni wird das „junge museum“ mit der Ausstellung „RABBIT HOLE, Der Kaninchenbau von Becker Schmitz - Zeitgenössische Kunst im digitalen Zeitalter“ nun zum Eingang in die wundersame Welt des Künstlers.

Trotz der traditionellen und analogen Wege, die Becker Schmitz mit seiner Malerei beschreitet, setzt er sich in seiner Arbeit und Präsentation mit den Möglichkeiten des digitalen Geschichtenerzählens auseinander. Diese Ausstellung verdeutlicht die Facetten seiner Netzpräsenz und macht sie ein Stück weit transparent, ohne die wirkliche Absicht der kreierten Mythen zu entzaubern. Ein humorvoller Umgang mit zeitgenössischer Kunst, spielerischem Ernst, Interesse, Mut und Maß.

Drei Schwerpunkte kennzeichnen die Ausstellung, betitelt mit: „Hold The Line“, „Malerei“ und „Der Tausch“.
„Hold The Line“ ist ein cross-mediales und inter-disziplinäres Kunstprojekt. Dokumentiert wird es vom Fotografen und Mediengestalter Pascal Bruns. Mit der Kamera im Anschlag begleitet er den Künstler Becker Schmitz. Dieser spannt an öffentlichen Plätzen und in Innenräumen von verlassenen Gebäuden Fäden und Folien.Die gespannten Linien machen die Wege sichtbar, die der Künstler beim Anbringen zurückgelegt hat. Das Besondere an „Hold The Line“ ist, dass die Interventionen in der Regel ohne Ankündigung durchgeführt, dokumentiert und veröffentlicht werden. Die Spielorte sind dabei vorerst geheim. „Malerei“: Becker Schmitz ist Meisterschüler von Wolfgang Hambrecht und Stephan Paul Schneider. Neben der interdisziplinären Kunst hat er Malerei an der freien Akademie der bildenden Künste, Essen, studiert. Seine großformatigen Arbeiten zeigen eine verspielte Bildsprache und Haltung. Er zeigt in Bottrop unter anderem drei Gemälde, die ihren Weg in Kunstsammlungen gefunden haben. Erst jüngst hat Becker Schmitz an der großen Kunstausstellung NRW im Museum Kunstpalast in Düsseldorf teilgenommen. „Der Tausch“: Grob gesagt hat Becker Schmitz Arbeiten gegen Gegenstände getauscht, die im „jungen museum“ präsentiert werden. Er montiert diese an die Wände und gibt den getauschten Objekten den Titel des Kunstwerks.

Becker Schmitz (re.) und der Fotograf Pascal Bruns haben gemeinsam am Kunstprojekt „Hold the Line“ zusammen gearbeitet. Fotos: Kappi

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