Zehntklässer der Marie Curie Realschule bauten Skulpturen aus Stahl und Beton

Harte Arbeit, einige Überstunden, aber auch jede Menge Spaß - ein Schuljahr lang bastelten die Abschlussjahrgänge an ihren Skulpturen. Fotos (2): Kappi
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  • Harte Arbeit, einige Überstunden, aber auch jede Menge Spaß - ein Schuljahr lang bastelten die Abschlussjahrgänge an ihren Skulpturen. Fotos (2): Kappi
  • Foto: Michael Kaprol
  • hochgeladen von Nina Heithausen

Mehrere bunte Skulpturen zieren neuerdings die Grünfläche auf dem Schulhof der Marie Curie Realschule. Dabei legten die Schüler auch selbst Hand an.

„Im Großen und Ganzen hat es Spaß gemacht, allerdings war es auch manchmal anstrengend“, erinnert sich der Bildhauer und Materialplastiker Guido Hofmann-Flick an die knapp zwölfmonatige Bauzeit der Kunstwerke zurück.
15 Schüler der zehnten Klassen der Marie Curie Realschule hatten im Wahlpflichtfach und Ergänzungskurs „Kunstobjekte“ rund ein Jahr lang gemeinsam mit Kunstlehrerin Marion Schuster und dem Künstler Guido Hofmann-Flick an den zwei bis drei Meter hohen Skulpturen gearbeitet. Und dies war, gerade für die Zehntklässer, nicht immer einfach. „Die Arbeit hat uns teilweise richtig Überwindung und Kraft gekostet“, berichten Alexandra Stolzenberg und Iva Stoitschev aus der Klasse 10c. Im Winter bei Minusgraden mussten Drähte geformt und gebogen werden, „da sind uns manchmal schon die Finger bei eingefroren“, blicken die beiden Schülerinnen stolz auf die getane Arbeit zurück.

Angefangen hatte alles vor gut über einem Jahr mit der Bewerbung der Marie Curie Schule um jenes Projekt der Kulturwerkstatt. Nach der Zusage entstand der Spontanwunsch, den Grünbereich auf dem Schulhof mit großen und farbigen Objekten zu gestalten. „Wir hatten den Gedanken, etwas mit Holz und Metall zu machen“, erläutert Kunstlehrerin Marion Schuster. Nachdem die Jugendlichen Ideen entwickelt und aufgezeichnet hatten, wurden zunächst die Stallgestelle gebogen, angepasst und verschweißt. „Die Schüler hatten dabei selbst die Flex, Zangen und Bolzenschneider in der Hand“, erklärt Guido Hofmann-Flick. Schließlich wurden die Gestelle mit Fassadengewebe eingepackt, mit Fliesenkleber sowie Zementmörtel verputzt und bemalt - alles verbunden mit vielen, vielen Überstunden.

Jedoch, die Resultate lassen sich sehen, und dies im wahrsten Sinne des Wortes. Denn rund um die Skulpturen befinden sich, verteilt auf dem Schulhof sowie dem angrenzenden Bürgersteig bunte Punkte auf dem Boden, die jeweils einen ganz speziellen Blick auf die Kunstwerke zulassen und dabei auch die ein oder andere Überraschung oder optische Täuschung bergen. „Die Schüler sollten sich von den normalen Ideen lösen und die Skulpturen einfach aus dem Material entstehen lassen“, betont Guido Hofmann-Flick.

Harte Arbeit, einige Überstunden, aber auch jede Menge Spaß - ein Schuljahr lang bastelten die Abschlussjahrgänge an ihren Skulpturen. Fotos (2): Kappi
Noch ein paar Pinselstriche, dann ist die beeindruckende Skulptur fertig.

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