Andrea Nahles zu Besuch im nördlichen Ruhrgebiet

Arbeitsministerin Andrea Nahles und Michael Gerdes im Gespräch mit einem Veranstaltungsteilnehmer
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Volles Haus bei einer Veranstaltung mit Andrea Nahles in Marl: Über 100 interessierte Bürgerinnen und Bürger waren gekommen, um mit der Bundesministerin für Arbeit und Soziales über die die Zukunft der Arbeit und der Rente zu diskutieren. Der Bottroper SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Gerdes war von seinem Kollegen Michael Groß in den Nachbarwahlkreis eingeladen worden, um die Veranstaltung zu moderieren.

In einem einleitenden Vortrag machte Andrea Nahles deutlich, dass es allen Grund gibt, zuversichtlich in die Zukunft zu blicken: „In den letzten Wochen gab es in Deutschland so viele Erwerbstätige wie noch nie.“ Die Arbeitswelt habe sich schon immer weiterentwickelt und sie werde sich auch weiter verändern. Sie betonte aber auch, dass Menschen nicht im Regen stehengelassen werden dürften. Die neue Arbeitswelt müsse aktiv gestaltet und Menschen darin unterstützt werden, sich auf die Veränderungen einzustellen.

Auch auf eine besondere Problematik im nördlichen Ruhrgebiet kam die Arbeitsministerin zu sprechen: Um den vielen Langzeitarbeitslosen eine Chance zu geben, wünsche sie sich ein dauerhaftes Programm statt der gängigen „Projektitis“. Zum Thema Rente stellte die Ministerin klar: „Rente muss höher sein als Grundsicherung.“ Natürlich koste es etwas, das Rentenniveau zu halten, aber es sei machbar. Dazu müssten alle in die Rentenkasse einzahlen, beispielsweise auch die ca. 3 Millionen Selbständigen in Deutschland. Nicht zu vergessen seien die Verbesserungen, die bereits erreicht wurden: Bei der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren, bei der Mütterrente und bei der Erwerbsminderungsrente.

Bei der anschließenden Diskussion wurden Fragen zu einer Vielzahl an Themen gestellt, vom Mindestlohn über die Grundsicherung bis hin zu Arbeitsbefristungen. Michael Gerdes freute sich über das große Interesse an der Veranstaltung: „Wir brauchen den Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern, wenn es um so wichtige Themen wie die Veränderungen in der Arbeitswelt geht. Nur so können wir Lösungen erarbeiten, die zu echten Verbesserungen im Lebensalltag der Menschen führen.“

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