Bürger sollen über Sonntagsöffnungen entscheiden

Zu den Hauptprofiteuren der Verkaufssonntage gehört der Möbelriese Ostermann. Der ist gleichzeitig einer der größten Anzeigenkunden der Bottroper SPD-Zeitung WIR.
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  • hochgeladen von Niels Schmidt

In Münster haben die Einwohner am vergangenen Wochenende in einem Bürgerentscheid verkaufsoffenen Sonntagen eine Absage erteilt. Das nimmt DIE LINKE zum Anlass, auch in Bottrop eine demokratische Entscheidung in der Sache zu fordern.
„Angesichts der klaren Entscheidung in Münster ist es auch bei uns Zeit, den Menschen die Entscheidung zu überlassen“, sagt Niels Holger Schmidt, Ratsherr der Bottroper LINKEN. Die nun schon über Jahre anhaltende Debatte über die exzessive und teilweise rechtswidrige Ausweitung der Verkaufssonntage könne so beendet werden, glaubt Schmidt und ist sicher: „Ich habe keinen Zweifel daran, dass die Entscheidung in Bottrop nicht anders ausfallen wird. Der Sonntag muss den Familien und der Erholung dienen, nicht der Geschäftemacherei“, betont Schmidt.

Rat soll Bürgerentscheid beschließen

Nach Vorstellungen der LINKEN sollte der Rat bei der ohnehin anstehenden Beratung des Themas Sonntagsöffnung in der Novembersitzung direkt einen entsprechenden Bürgerentscheid beschließen.
Schmidt kündigt ferner an, die dubiosen Anzeigengeschäfte der Bottroper SPD unter Führung des Parteichefs Michael Gerdes mit Profiteuren der Sonntagsöffnungen, insbesondere mit dem Möbelriesen Ostermann, im Rahmen des Bürgerentscheides zum Thema zu machen: „Der offensichtliche Eindruck, dass die Bottroper SPD unsere Stadt auch bei politischen Entscheidungen zum ‚Einkaufsparadies’ gemacht hat, muss beseitigt werden“, so Schmidt.

Autor:

Niels Schmidt aus Bottrop

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