LINKE will über HoGeSa-Propaganda durch AfD-Ratsherrn reden

Nur ein Beispiel für rechte Propaganda auf Sapountzoglous Facebook-Seite
  • Nur ein Beispiel für rechte Propaganda auf Sapountzoglous Facebook-Seite
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Mit Agitation gegen Flüchtlingsaufnahme und Griechen war AfD-Stadtrat Frank Sapountzoglou im Herbst aufgefallen. Nun hat er nachgelegt: Er verbreitete Propaganda für die rechte Hooligan-Gruppe „HoGeSa“.
„Das erträgliche Maß ist wirklich überschritten. Wir verlangen, dass der Rat sich mit Sapountzoglous Ausfällen befasst“, sagt LINKE-Stadtrat Niels Holger Schmidt. DIE LINKE im Rat hat sich deshalb mit einem Antrag an den Oberbürgermeister gewandt: Die Sozialisten verlangen im Rat eine Aussprache dazu. Auch im Integrationsrat soll das Thema aufgegriffen werden.

Sapountzoglou wirbt für HoGeSa

Mit einer umfänglichen Dokumentation belegt DIE LINKE, dass Sapountzoglou über Facebook am 16. November 2014 ein Propaganda-Video von der Demonstration der rechten Hooligan-Gruppe „HoGeSa“ in Hannover verbreitet hat. Mittlerweile hat er den Link wieder gelöscht.
Nach einem NDR-Bericht marschierten dort gewalttätige Nazi-Hooligans, Rechtsextremisten und Rechtspopulisten vereint im Hass auf Muslime. Unter den Demonstranten war laut diesem Bericht auch der bekannte Dortmunder Neonazi Siegfried Borchardt, genannt „SS-Siggi“.
In dem vom AfD-Stadtrat verbreiteten Video werden unter anderem Berichte über die massiven HoGeSa-Krawalle am 26. Oktober in Köln als Lügen der Medien bezeichnet und Nazigegner als „Hurensöhne“ beschimpft.
„Es wird Zeit, dass dem Rechtsaußen-Stadtrat endlich die rote Karte gezeigt wird“, resümiert Schmidt.

Dokumentation über Sapountzoglous Aktivitäten

Die komplette Dokumentation über Sapountzoglous Aktivitäten kann hier nachgelesen werden:
http://www.dielinke-bottrop.de/aktuell/dokumentation/

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