SPD diskutiert mit Bundesvorstand über Neuaufstellung der Partei

Die SPD Bottrop-Süd mit Michaela Engelmeier (3. von links)
  • Die SPD Bottrop-Süd mit Michaela Engelmeier (3. von links)
  • hochgeladen von Nils Beyer

Die SPD Bottrop-Süd diskutiert auf ihrer Mitgliederversammlung über die Neuaufstellung der Sozialdemokratie. Zu Gast war Michaela Engelmeier, Mitglied im Bundesvorstand undsportpolitische Sprecherin ihrer Partei.
Vorsitzender Marian Krzykawski macht zu Beginn deutlich: „Wir wollen mit unseren Mitgliedern und den Bürgerinnen und Bürgern eine neue Politik etablieren. Man muss das Rad nicht neu erfinden, jedoch müssen wir wieder mehr zuhören.“
Nach einem kurzen Vortrag von Michaela Engelmeier, über die aktuellen Entwicklungen im Parteivorstand, fand eine rege Diskussion unter allen Teilnehmern statt. Engelmeier versprach: „Ihr werdet zukünftig stärker nach eurer Meinung gefragt. Der Parteivorstand wird über seine Webseite euch nach euren Ideen fragen und diese aufnehmen.“
Von den anwesenden Teilnehmern kam vor allem die Anregung, dass die SPD im Stadtteil wieder präsenter sein muss. Die SPD solle sich um gute Bildung, steigende Löhne, bessere Integration von Migranten und für gute Renten einsetzen. Stellvertreter Nils Beyer ergänzt: „Unsere Botschaften müssen klarer und einfacher werden. Ich würde mir eine SPD wünschen, die Realitäten erkennt und Probleme offen anspricht.“ Damit grenzt sich Beyer von üblichen Forderungen ab und macht deutlich, dass für ihn eine bürgernahe Politik, mehr Pragmatismus und keine politischen Theorien im Vordergrund stehen.
„Wir müssen raus aus der akademischen Wohlfühlzone, wir müssen uns um handfeste Probleme kümmern und werden die arbeitende Bevölkerung wieder in den Fokus unseres Handelns rücken“, so Beyer weiter.
Dafür möchte die SPD Bottrop-Süd regelmäßig in den Stadtteilen unterwegs sein und die Bürger nach ihrer Meinung fragen. „Mit unserer Ortsbegehung haben wir einen Anfang gemacht. Diesen Weg wollen wir mit einem jungen Team fortsetzen“, so Krzykawski. Michaela Engelmeier freute sich über die gute Diskussion: „Ich nehme viele Anregungen und konkrete Vorschläge mit nach Berlin in den Parteivorstand. Keine Idee geht verloren.“

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