UETD eröffnet Büro: Kontakte und Dialog der Kulturen

Ramazan Korkmaz ist der Vorsitzende der UETD in Bottrop. Das Büro an der Prosperstr. 102 will Anlaufstelle für die hier lebenden Türken sein.
  • Ramazan Korkmaz ist der Vorsitzende der UETD in Bottrop. Das Büro an der Prosperstr. 102 will Anlaufstelle für die hier lebenden Türken sein.
  • Foto: Michael Kaprol
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Wo: UETD, Prosperstraße 102, Stadtmitte, 46236 Bottrop auf Karte anzeigen

Sie leben in Deutschland, sind ihrer Heimat aber immer noch verbunden. Hier gelten sie als Türken, die in Deutschland leben, in der Türkei als Deutsche mit türkischem Hintergrund.

Um die Rechte der Türken zu stärken, die in Deutschland oder einem anderen Land der EU leben, ist die Union Europäisch-Türkischer Demokraten (UETD) 2004 in Köln gegründet worden. Jetzt hat der Verein auch eine Zweigstelle in Bottrop eröffnet.

Schicke Anzüge, ein kleines Gebet, und dann ist es durchgeschnitten, das rote Band: Der Auftakt für eine bessere Beratung und Unterstützung der hier lebenden, türkischstämmigen Migranten. Von nun an soll in den frisch renoviert und neu eingerichteten Räumlichkeiten an der Prosperstraße eine Anlaufstelle für die Türken in Bottrop entstehen, die administrative oder behördliche Probleme haben, egal ob in Deutschland oder in der Türkei.
Betroffene können sich nun mit ihren Fragen an die Zweigstelle wenden, die dann etwa den Kontakt zu den türkischen oder deutschen Behörden herstellt. „Wir wollen bei persönlichen Problemen unterstützen und den Weg in die richtige Richtung zeigen. Dazu stellen wir Kontakte her und sorgen für den nötigen Austausch“, beschreibt Ramazan Korkmaz, Vorsitzender der UETD Bottrop, die Angebote der Zweigstelle. Darüber hinaus soll der interkulturelle Dialog weiter verstärkt werden, nicht nur Türken, sondern auch Deutsche und Menschen aller anderen Nationalitäten sind herzlich eingeladen, an den für die Zukunft geplanten Festlichkeiten teilzunehmen. Neben Tagen der offenen Tür zur Information sollen auch Feste und Feiern organisiert werden, natürlich mit den typisch türkischen Leckereien, die auch bei der Eröffnung nicht fehlen durften.

„Die Türken haben den wirtschaftlichen Aufschwung des Landes begleitet, nun sollen sie als Mehrwert in der deutschen Gesellschaft auftauchen und sich aktiv an der Gestaltung dieser beteiligen“, fordert der AK-Partei-Abgeordnete Metin Külünk, der der Einladung zur Eröffnung gefolgt und extra aus Istanbul angereist war. Auf einem guten Weg sei man bereits, schließlich verzeichne man mehr und mehr Wahlbeteiligung der Migranten in Deutschland.
Nach den auf Türkisch gehaltenen Eröffnungsreden ging es ans Buffet. Neben Sesamgebäck und Ayran fand sich auch der typisch deutsche Nudelsalat. Für mehr Integration ist hier jeder, für mehr Mitspracherecht und Beteiligung. Dennoch werden Traditionen beibehalten, Türkisch ist, nicht zuletzt aus Respekt dem Abgeordneten gegenüber, die dominierende Verkehrssprache. Frauen sucht man übrigens vergebens,.Politik, das ist wohl doch eher Männersache.

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