Beben auch in Bottrop zu spüren

von Thomas Eickholt

Für ein wenig Verunsicherung dürften wohl die Ausläufer eines Bebens am Donnerstagabend gesorgt haben. Laut der Universität Köln breitete sich das Beben gegen 21.02 Uhr vom ca. fünfundsechzig Kilometer entferntem Goch, nahe der holländischen Grenze aus. Die Magnitude, welche von der Richterskala abgelesen wird, konnte mit 4,4 gemessen werden. Dies entspricht einer frei gewordenen Energie von ca. einer Millionen Kilowattstunden. Der Herd lag in einer Tiefe von 4,1 Kilometern unter normal Null. Bis auf ein wenig klapperndes Geschirr und dem einen oder anderem Schreck war hier in Bottrop jedoch nichts passiert. Selbst die Feuerwehr hatte kein sonderlich erhöhtes Maß an Anrufen. Am besten ist man bei einem Beben im freien Aufgehoben. Hier sollte man jedoch auf genügend Abstand zu den Gebäuden achten, da herunterfallende Teile eine mögliche Gefahr darstellen. Befindet man sich in einem Gebäude, während es auf der eurasischen Platte bebt, bietet ein Türrahmen guten Schutz. Ein Erdbeben dauert in der Regel meist nie länger als sechzig Sekunden und ist in unseren Regionen bei weitem nicht so verheerend, wie in anderen Ländern. Von daher sollte man die Ruhe bewahren, wenn es mal wackelt.

Im Übrigen haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ein Erdbeben zu melden. Hierzu kann auf der Website (www.seismo.uni-koeln.de) der Erdbebenstation Bensberg ein Fragebogen ausgefüllt werden. Die Daten fließen in eine seismographische Karte ein, in der zu sehen ist wie weit die Ausläufer gespürt wurden. Hier freut man sich über jedem Eintrag, so Herr Hinzen von der Station. Es sind schon weit über siebenhundert Einträge zum gestrigen Beben geschrieben worden.

Autor:

Tom Czek aus Bottrop

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