„Knie der Charité“ begeistert die Operateure im Marienhospital Bottrop
Die 100. Knie-Endoprothese „Attune“ wurde erfolgreich seit Oktober 2019 eingesetzt

Das Team im Bild: v.l.n.r.: Oberarzt Dr. H. P. Jüsten, Chefarzt Priv.-Doz. Dr. D. Schmitz und Oberarzt B. Bosch. Fotos: MHB Böger
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Bottrop. In der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie (Chefarzt Priv.-Doz. Dr. D. Schmitz) konnte über das Endoprothetik-Zentrum (Dr. H. P. Jüsten, B. Bosch und PD Dr. D. Schmitz) trotz Corona-Lockdown im März/April jetzt schon das 100. Exemplar der neuen Knie-Endoprothese implantiert werden.

Das Attune-Kniesystem ist keine Neuentwicklung ohne Langzeitergebnisse, sondern eine Weiterentwicklung der bewährten und sehr erfolgreichen LCS-Knie-Endoprothese, mit der die Hauptoperateure und insbesondere die Department-Leitung (Dr. H. P. Jüsten und B. Bosch) eine 20-jährige Erfahrung besitzen. An dieser Weiterentwicklung war auch die Charité in Berlin beteiligt.Beide Operateure des Marienhospitals Bottrop sind von der neuen Knie-Endoprothese nicht nur restlos begeistert, sondern betrachten die Weiterentwicklung als Quantensprung in der Knie-Endoprothetik!

Qualifizierung als Endoprothetik-Zentrum

Eine Bestätigung der Leistung des Teams ist die Qualifizierung als Endoprothetik-Zentrum und als AltersTraumaZentrum. Selbst Patienten aus umliegenden Kliniken werden ins Marienhospital nach Bottrop verlegt. Aufgrund der langjährigen Erfahrungen der Operateure, werden hier z.B. auch Frakturen mit Prothesen behandelt. Selbst Beinfehlstellungen können mit dieser Prothese ausgeglichen werden. Und begeisterte Patienten berichten von sehr guter Beweglichkeit, bereits schon zwei Tage nach der OP. Der geeignete Sport mit einer Knieprothese ist Nordic-Walking oder Radfahren.Wann ein Knie durch eine Prothese ersetzt werden soll, ist immer individuell unterschiedlich.

Diese Entscheidung muss der Patient selbst treffen, denn nur er weiß wie weit ihn die Schmerzen im Alltag beeinträchtigen. Auch 80ig-Jährige haben das Recht auf ein gesundes Knie. Je älter der Patient ist, je schwieriger kann die OP durch vorhandene Altersbegleiterkrankungen werden. Die Haltbarkeit einer Knieprothese beträgt in der Regel bis 20 Jahre oder länger. Der Ablauf einer OP im Marienhospital Bottrop ist denkbar unkompliziert. Der Patient wird nach einem Vorgespräch mit dem Operateur einen Tag vor der geplanten Operation ins Marienhospital einbestellt. Er bleibt ca. eine Woche stationär. Bereits im MHB lernt der Patient mit Gehhilfen auch das Treppensteigen. Das Entlasskriterium ist eine 90-Grad Beugung des Knies. Danach werden die Patienten in die geplante Rehabilitation überwiesen.Kontakt-Telefon: 02041/106-1401

Autor:

Michael Menzebach aus Haltern

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