Aktionswoche Selbsthilfe vom 18. bis 26. Mai auf dem Berliner Platz
„Gemeinsam sind wir stärker!“

Vom 18. bis 26. Mai findet die Aktionswoche Selbsthilfe auf dem Berliner Platz statt. Vor 20 Jahren hat sich die AG Bottroper Selbsthilfegruppen beim Paritätischen Wohlfahrtsverband gegründet und sich den Slogan, „Gemeinsam sind wir stärker!“ gegeben.

Der Höhepunkt der Aktionswoche ist der jährliche Selbsthilfetag am Samstag, 25. Mai. Von 10 bis 14 Uhr wird den Besuchern ein buntes Programm rund um die Selbsthilfe geboten. Eine Gesprächsrunde zum Thema Ernährung bei chronischen Erkrankungen lädt die Besucher ein, sich und ihre Fragen mit einzubringen. Das Schauspiel „Vom Frust zur Lust – Wie einer auszog sich seiner Angst zu stellen“, thematisiert den Umgang mit Ängsten und Depressionen. Daneben gibt auch einen Betrag der Tanzschule Frank, sowie einen Clown, der während der ganzen Veranstaltung Luftballonfiguren zaubert. Eine Hüpfburg, das Glücksrad der Aidshilfe und viele andere Angebote runden die Veranstaltung ab. Oberbürgermeister Bernd Tischler wird die Veranstaltung um 10.00 Uhr eröffnen.
Beginn der Selbsthilfewoche ist schon eine Woche vorher auf dem Berliner Platz. Michael Gerdes (MdB) wird als Schirmherr diese Woche nächsten Samstag, 18. Mai, um 10 Uhr eröffnen. Das „Mobile Selbsthilfe-Büro“ auf dem Berliner Platz bietet Informationen rund um die Selbsthilfe. Neben der Beratung stellen einzelne Selbsthilfegruppen ihre Arbeit vor. Der Blinden- und Sehbehindertenverein lädt zu einer Sinnesreise in eine Welt ein, die man mit den Augen nicht wahrnehmen kann: in den lichtlosen Räumen des "Erlebnis im Dunkeln" können Besucher sich für kurze Zeit in die Welt blinder Menschen versetzen.
Die Aktion „Das Gesetz hat keine Augen, Es braucht ein Herz und viele Hände“ wird in der Selbsthilfe-Woche fortgesetzt. Ziel ist es, über Missbrauch und Gewalt an Kindern und Jugendlichen aufzuklären, Opfer zu beraten und die Aufhebung der Verjährungsfristen zu erreichen.
Die SHG ILCO für Darmkrebspatienten und Stomaträger organisiert zwei Vortragsveranstaltungen. In Kooperation mit dem Knappschaftskrankenhaus wird die Funktionsweise eines Darmkrebszentrums thematisiert. In Kooperation mit dem Marienhospital werden Stoma bei entzündlichen Darmerkrankungen im Mittelpunkt stehen. Die Selbsthilfegruppe Lipödem hat eine Gesprächsrunde mit Hendrikje ter Balk organisiert, die sich für die Anerkennung der Erkrankung und die Finanzierung von Operationen eingesetzt hat. Um „Hilfe bei Handschmerz“ geht es am Infostand der Selbsthilfegruppe Chronischer Schmerz, bei dem die Besucher ihre Hände in Rapssamen baden können. Außerdem bieten die COPD SHG für chronische Lungenerkrankungen und die Multiple- Sklerose-Gruppe an einzelnen Tagen Informationen rund um ihre Erkrankungen im mobilen Selbsthilfe-Büro an.

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