Polizei informierte über das Verhindern von Taschendiebstählen

Wie vermeide ich Taschendiebstähle? - So lautete die meist gestellte Fragen beim Aktionstag der Polizei. Foto: Michael Kaprol
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Das Polizeipräsidium Recklinghausen führte sein Präsenzprojekt, den Schwerpunkteinsatz "Sicheres Bottrop", nun mit einem Aktionstag zum Thema "Verhinderung von Taschendiebstählen" fort.

Es ist später Vormittag. In der Innenstadt an der Hochstraße sind zahlreiche Menschen zu sehen, die teils gezielt, teils vom Wochenmarkt kommend, die Mobile Wache der Polizei ansteuern. Wie immer ist Polizeihauptkommissar Ulrich Bockstegers, der Leiter des Bezirks- und Schwerpunktdienstes Bottrop, mit zahlreichen Kollegen vor Ort und beantwortet eifrig die Fragen der Bürger.
Auf dem Programm des regelmäßigen Einsatzes „Sicheres Bottrop“ steht dieses Mal als Schwerpunkt die Verhinderung von Taschendiebstählen. „Die Statistik besagt, dass es in Bottrop im vergangenen Jahr ein Drittel mehr Taschendiebstähle gegeben hat. Das ist schon eine Menge“, berichtet Ulrich Bockstegers.

Zahl der Delikte um knapp 36 Prozent gestiegen

Während die Polizei 2010 noch 215 Fälle zählte, waren es ein Jahr später knapp 36 Prozent mehr, das heißt 292 Delikte. „Oft ist es nur eine Kleinigkeit, die dazu führt, dass einem das Portemonnaie entwendet wird“, weiß der Polizeihauptkommissar. Sei es die hintere Gesäßtasche bei Männern, in der die Geldbörse getragen wird, oder die offene Handtasche bei Frauen - grundsätzlich rät die Polizei dazu, das Geld unterwegs sicher, gleichsam an verschlossenen Stellen, aufzubewahren.
„Am besten eignet sich dafür die Innentasche einer Jacke. Wer sein Portemonnaie dagegen in der Handtasche aufbewahrt, sollte diese ganz fest unter dem Arm tragen. Jedoch ist hierbei zu beachten, dass dies abends oder nachts nicht mehr sicher ist“, gibt Ulrich Bockstegers wertvolle Tipps. Angst haben oder beunruhigt sein bräuchten die Bürger jedoch nicht. Denn im Grunde gleiche die Vermeidung von Taschendiebstahlen der reinen Routine, wie die Polizeiverantwortlichen erklären: „Es ist wichtig, dass die Menschen aufmerksam sind und sich bewusst machen, welcher Aufbewahrungsort sich für ihre Geldbörse am besten eignet.“

Geldbörse in der Innentasche aufbewahren

Einerseits liegt es also beim Bürger, die günstigen Gelegenheiten für Taschendiebe eigenhändig zu verringern. Andererseits will die Polizei mit starker Präsenz die Anzahl der Delikte einschränken, auch wenn Ulrich Bockstegers weiß, dass die entsprechenden Ermittlungen schwer sind: „Taschendiebe agieren meistens nicht alleine.“

Autor:

Nina Heithausen aus Bottrop

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