Punktgewinn für VfB im Derby durch starke Abwehrleistung: Olympia Bottrop - Kirchhellen 8:8

Ohne Blüm, Mann und Gossling, mit Ersatz aus der Kreisliga und dann auch noch mit einer kurzfristig gesundheitlich stark angeschlagenen Nummer eins Udo Lindemann – wie sollte da was gehen im mit Spannung erwarteten Derby beim Tabellennachbarn Olympia Bottrop? Dass es am Ende noch zu einem Unentschieden reichte, muss unter den gegebenen Umständen als Erfolg gewertet werden.

Zum Matchwinner avancierten dabei Doppel-Abwehrwand André Blies und Reinhold Anton sowie Ersatzspieler Dominik Blass in seinem mittlerweile dritten Verbandsligaeinsatz. Schon zu Beginn – an die Seite des angeschlagenen Lindemann gestellt – sah es gut aus, denn die Kirchhellener Kombination bereitete dem Bottroper Paradedoppel Sven und Marvin Mackenberg zeitweise arge Probleme und verlor am Ende in vier Sätzen. Am Nebentisch setzte sich Abwehrbollwerk Blies/Anton durch und auch Matthias Quibeldey und Sascha Schuster hielten sich schadlos und brachten den VfB wie gewünscht in Front. Letztere brachten im mittleren Paarkreuz jedoch keinen Punkt zustande, und da auch Lindemann nicht im Vollbesitz seiner Kräfte war und von Ersatz Blass kein Punkt zu erwarten war, sprach bei einer 8:5-Führung alles für die Gastgeber. Dass die Kirchhellener überhaupt noch im Spiel waren, lag an der überragenden Abwehrleistung von André Blies im oberen Paarkreuz, an dem alle Angriffsbemühungen seiner Gegner letztlich abprallten. Gleiches galt im unteren Paarkreuz für Reinhold Anton, der mit seinem zweiten Erfolg den Rückstand auf 6:8 verkürzte. Nun sollte Kreisligist Dominik Blass die Kohlen aus dem Feuer holen und tatsächlich: nach fünf heiß umkämpften Sätzen durfte er als Sieger vom Tisch gehen. Im Schlussdoppel trafen dann zwei Spielphilosophien aufeinander, wie sie unterschiedlicher nicht sein können: Auf Seiten der Gastgeber das mit 12:1-Siegen schier unschlagbare Angriffsdoppel Mackenberg/Mackenberg, auf der anderen Seite die Abwehrwand Blies/Anton, die es dann tatsächlich schaffte, auch diesen Punkt für die Kirchhellener zu ergattern. Und so feierte die VfB-Rumpftruppe das Unentschieden am Ende wie einen Erfolg.
Punkte: Blies/Anton 2:0, Lindemann/Blass 0:1, Quibeldey/Schuster 1:0, Lindemann 0:2, Blies 2:0, Quibeldey 0:2, Schuster 0:2, Anton 2:0, Blass 1:1.

Weitere Spiele

TV Einigkeit Gladbeck – Herren V 1:9 (3.KK)
Einen fulminanten Hinrundenabschluss feierte die Fünfte. Der klare Erfolg katapultierte das Team auf den vierten Platz. Trotz einiger enger Fünfsatzspiele behielt der VfB am Ende den Überblick, nur das Doppel Riedel/Jaax ließ einen Ehrenpunkt zu.
Herren II – DJK Gladbeck-Süd II 9:7 (KL)
Dank der makellosen Doppelstärke setzte sich der VfB in einem engen Match durch. 5:0 führte der Gastgeber bereits, ehe die Gladbecker durch zwei glückliche Fünfsatzsiege im mittleren Paarkreuz erst langsam und nach zwei deutlichen Siegen im unteren Paarkreuz bedrohlich ins Spiel kamen. Zwar stoppte Blass nach fünf Sätzen kurzfristig die Talfahrt, doch nach Veutgens Fünfsatzniederlage und Lammmerdings zweiter Pleite und Wilkes verlorenem ersten Satz schien die Partie gedreht. Doch letzterer riss sich zusammen, und so war es Gronski-Schaefer vorbehalten, nach einem weiteren Fünfsatzkrimi für das Abschlussdoppel zu sorgen. Im vierten Doppel des Abends machte der VfB in drei Sätzen kurzen Prozess und festigte den Platz in der Verfolgergruppe.
Herren VI – TTV Hervest Dorsten VI 1:9 (3.KK)
Auch im letzten Spiel kam Schlusslicht Kirchhellen unter die Räder. Stratmann sorgte für den Ehrenpunkt.
ETG Recklinghausen II – Herren III 9:1 (KL)
Gut mitgehalten, aber eben nicht auf die volle Distanz – so lautet wieder einmal das Fazit. Zwar konnten die Gäste die Sätze vielfach ausgeglichen gestalten, aber es reichte nur zum Ehrenpunkt für das Doppel Nieblich/Olschewski
Herren IV – TTV GW Schultendorf VI 9:5 (1.KK)
Aufatmen in Kirchhellen. Nach dem zweiten Sieg in Folge ist der Kontakt zum Mittelfeld hergestellt. Der Tabellenletzte aus Schultendorf erwies sich als erwartet unangenehm zu spielender Gegner, bei dem Geduld gefragt war. Letztlich gelang es dem VfB, Ruhe zu bewahren und die Führung kontinuierlich auszubauen. Bei einem Erfolg am nächsten Spieltag winkt der Sprung auf Rang acht.

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