Der Steuersünder Uli Hoeneß

Nach der Urteilsverkündung gegen Uli Hoeneß zeigt sich wieder einmal mehr, dass die Bundesrepublik Deutschland in zwei Klassen geteilt ist. Bei einer Summe von
28,5 Millionen € hätte man ein anderes Urteil sprechen müssen. Die Höchststrafe wäre angemessen gewesen. Bürger, die nicht so in der Öffentlichkeit stehen, werden viel härter bestraft, wenn sie in einem Supermarkt nur eine abgelaufenen Scheibe Wurst verspeisen, oder als Kassiererin mal einen Pfandbon vergessen zu buchen. Bei den Normalos werden ganze Existenzen vernichtet, wenn sie nicht in der Lage sind geringsten Steuerforderungen rechtzeitig nachzukommen. Wenn man dem Menschen Uli Hoeneß schon zugutehält, er habe ja angeblich so viel Gutes im sozialen Bereich geleistet, sollte man sich vor Augen halten, dass es nie zu einer Selbstanzeige gekommen wäre, wenn er sich nicht in die Enge gedrängt gefühlt hätte. Absolut unverständlich ist es also, wenn man ihm positiv anrechnet, er wolle durch seine Selbstanzeige zur steuerlichen Gerechtigkeit zurückfinden oder er zeige sogar Reue.
Diese Straftat ist begangen worden und darum sollte er auch widerspruchslos die
Konsequenzen akzeptieren.
Es ist an der Zeit, die Gesetzgebung in Deutschland zu reformieren. Es kann doch nicht sein, dass ein Straftäter sich weiterhin auf freiem Fuß befindet, wo Verdunkelungs-, und Fluchtgefahr besteht. Falls diese Lobpreisungen auf Hoeneß von den Medien so weiter publiziert werden, wäre es nicht verwunderlich, wenn ihm auch noch das Bundesverdienstkreuz verliehen würde.
Die Kommentare der anderen Bayern-Verantwortlichen lassen erahnen, dass kriminelle Machenschaften dort absolut üblich sind.
Armes Deutschland!!!!!

Autor:

Helmut Bezani aus Bottrop

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