Ele stellt Ratsherr Sahin Aydin den Strom ab

Sahin Aydin sitzt für die Partei DIE LINKE im Rat der Stadt und wohnt natürlich in Bottrop: in einem Vierfamilienhaus, das früher der Deutschen Bahn gehörte, dann mehrfach den Eigentümer wechselte, wovon die Mieter allerdings nichts mitbekommen haben. Sie zahlten brav und regelmäßig ihre Miete, und gut war’s. Vor nicht allzu langer Zeit, und das haben die Mieter dann mitbekommen, ging das Haus in Besitz der Firma DEPEGE Frau Doris Piplack Essen über. Nach einem Zwangsverkauf ist seit dem 29. Februar 2012 die Firma RKI, ebenfalls mit Sitz in Essen, Besitzerin des Hauses. Auch das haben die Mieter mitbekommen.

In der Zeit, in der Haus in Besitz der Firma DEPEGE Frau Doris Piplack Essen war, wurden von der Eigentümerin die von den Mietern entrichteten Kosten für die Heizung nicht an die ELE weitergeleitet. Die wollte letztlich die Heizungen abstellen. Die vier Familien einigten sich schließlich mit der ELE darauf, die Heizkosten direkt an den Versorger zu zahlen, schlossen darüber einen Vertrag ab.

Nachdem das Haus zwangsversteigert worden war, erhielten alle Mieter die Kündigung. Woraufhin drei Familien auszogen. Lediglich Familie Aydin blieb. Die neue Hausbesitzer, die Essener RKI, schloss einen Vertrag mit der ELE ab, und Familie Aydin zahlte der RKI nun Warmmiete.
Am 13.01.2013 bekam Sahin Aydin ein Schreiben von der ELE, dass er 2.085,02 Euro an Heizkosten bezahlen müsse. Der Ratsherr ging ins Rathaus, in dem sich das ELE-Kunden-Center befindet, wies darauf hin, dass er bereit sei, seinen Anteil an den Heizkosten, die von der Firma DEPEGE Frau Doris Piplack Essen nicht beglichen worden waren, zu bezahlen, aber nicht den Betrag für die drei anderen Familien, die ehemals im Haus gewohnt hatten.

Heute, am 15. Februar 2013, erschien ein Vertreter der ELE bei Familie Aydin und klemmte ihr den Strom ab. Begründung: Die Heizkostenrechnung seien nicht bezahlt worden. Da seien 2.085,02 Euro offen. Sahin Aydin rief daraufhin seinen Rechtsanwalt an, der telefonierte mit der ELE, und eine gute Stunde später erschien erneut der ELE-Vertreter und klemmte den Strom für die Wohnung der Familie Aydin wieder an.

Sahin Aydin hat zwei Verträge mit der ELE. Einen für den Strom und einen zweiten für die Fernheizung. Die Stromkosten werden von der ELE regelmäßig von Sahin Aydins Konto abgebucht.

Autor:

Sahin Aydin - DIE LINKE aus Bottrop

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