Lob, Kritik und Tipps für das Kaufhaus Moses

Vier Wochen nach der Eröffnung kam Kaufhausleiter Henry Bühler zum ersten Mal ausführlich mit Kunden ins Gespräch. Foto: Kappi
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Vor vier Wochen wurde das Kaufhaus Moses eröffnet - am Donnerstag lud Hausleiter Henry Bühler zum ersten Kundenforum ein. So will sich die Geschäftsleitung über die Vorstellungen ihrer Kunden auf dem Laufenden halten.

Zehn Kunden hatten sich auf Einladung von Hausleiter Henry Bühler im "BARisto", der Gastronomie in der ersten Etage des Kaufhauses, eingefunden. Vier Wochen liegt die Eröffnung des Kaufhauses Moses im ehemaligen Karstadt-Gebäude jetzt zurück. "Wir sind neu in Bottrop, deshalb wollen wir Meinungen einholen. Sie sind diejenigen, die uns den Auftrag geben können, etwas zu ändern", wandte Bühler sich an seine Gäste, während diese sich mit Getränken und belegten Brötchen bedienten, "Sagen Sie uns offen und ehrlich, was Ihnen gefällt und was nicht. Geben Sie uns Tipps."
Als erstes fällt den meisten Kunden die neue Raumgestaltung des Kaufhauses auf: "Wir kennen noch das alte Karstadt und bis auf die Rolltreppen und Fahrstühle hat sich wirklich alles geändert. Jetzt ist hier alles schöner, moderner und heller", lautet die einstimmige Meinung mehrerer Kundinnen. Die unverkleidete Decke, an der alle Lüftungsrohre und Elektroleitungen sichtbar sind, ist allerdings nicht jedermanns Sache. Manchen finden, sie lenke von der Ware ab.
Viele schätzen auch die übersichtlich gestalteten Etagen: "Man kann bis in die Tiefe sehen und das ganze Sortiment einer Reihe überblicken." Nur die Beleuchtung hat nach Meinung einiger Kunden noch Spielraum nach oben: "Man kann nicht alle Jacken in einer Reihe gleich gut sehen. Ein wirklich gemütliches Licht fehlt noch."

Noch ist der Bau nicht abgeschlossen

Bühler informierte seine Interessenten auch über den Fortschritt der Baumaßnahmen am Kaufhaus: "Der Bauzaun unten wird noch bis zum nächsten Frühjahr stehen, denn über dem Kaufhaus wird noch ein 'Best Western'-Hotel gebaut." Nach der Fertigstellung wird die Eröffnung gebührend gefeiert werden - als Teil der Veranstaltungen zum 100. Stadtjubiläum. Ein Bürgerentscheid hat dem Gebäude den Namen "Althoff-Arkaden" gegeben - nach der Kaufhaus-Kette, in deren Besitz das Gebäude bis in die 50er Jahre war.
Auf einhelliges Lob stieß bei den Kunden auch das auffällig freundliche Personal. Bühler betonte die Bedeutung des Kundenservice: "Hemden kann man fast überall kaufen, notfalls auch im Supermarkt oder im Internet. Warum sollte man zu Moses gehen? Ganz einfach: Service macht den Unterschied."
Auch an einer Bemerkung zu den Schwierigkeiten rund um den Umbau sparte er nicht: "Durch den Umbau des Ladens habe ich ein bisschen verstanden, warum am Berliner Flughafen immer alles so lange dauert." Vier Wochen nach der Eröffnung kam Kaufhausleiter Henry Bühler zum ersten Mal ausführlich mit Kunden ins Gespräch. Foto: Kappi

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