Was wäre nur ohne sie?

Heute fuhr ich von der Boy nach Grafenwald. Die Sonne und der Regen wechselten sich ab. Ich kam an einem großen Feld vorbei. Hier werden Erdbeeren angebaut. In den nächsten Wochen wird wieder der tolle Duft dieser Erdbeeren ganz Bottrop erfüllen. Doch was war das? Auf dem Feld befanden sich sechs türkische Landsmänninen. Eine jede von ihnen war mit einer Hacke ausgestattet und sie bearbeiteten den Boden des Feldes. Was für ein Anblick. Die Größe des Feldes und sechs Frauen, die dafür sorgen, dass der Boden frei von Unkraut wird, und die Erdbeeren die Chance haben, gut zu wachsen und groß und rot zu werden. Meine Hochachtung an diese Frauen. Als ich drei Stunden später wieder an der Stelle vorbei kam, saßen die Frauen und hielten Mittag. Die Arbeit geht wohl ganz schön in den Rücken und in die Beine. Danach gingen sie wieder ihrer Arbeit nach. Wenn demnächst die Erdbeeren reif sind, rot leuchten, süß duften und in mir den Drang schüren, sie essen zu müssen, werde ich sicherlich an diese Frauen denken. Was wären wir nur ohne sie? Also nochmals an dieser Stelle mein Komplement an diese Frauen, ist nur zu hoffen, dass der Bauer, der sie beschäftigt, ihnen auch einen angemessenen Lohn gibt und sie nicht einfach ausnützt, aber dieses nur am Rande.

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