Emschergenossenschaft testet Pumpwerke an der Boye
Wasser marsch

Innerhalb von rund 15 Minuten wurden 40.000 m³ Wasser in das Boye-Auslaufpumpwerk gepumpt. Foto: EGLV/Team Vermesung
  • Innerhalb von rund 15 Minuten wurden 40.000 m³ Wasser in das Boye-Auslaufpumpwerk gepumpt. Foto: EGLV/Team Vermesung
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In der vergangenen Woche hat die Emschergenossenschaft die Pumpwerke Boye A und Boye B getestet. Dafür wurden zuvor über einen Tag lang rund 40.000 m³ Wasser eingestaut und anschließend durch insgesamt zehn Hochwasserpumpen – davon jeweils fünf in Pumpwerk A und fünf in Pumpwerk B – Richtung Boye gepumpt. Die Pumpwerke und auch die zwei zuvor neu eingebauten Pumpen bestanden den Test mit Erfolg.

Der Test der Pumpwerke wurde durchgeführt, da die Pumpwerke vorab mit zwei zusätzlichen Hochwasserpumpen ausgestattet wurden, um die Region in Zukunft noch besser vor Hochwasser schützen zu können. Zuvor besaßen das Pumpwerk Boye A und das Pumpwerk Boye B jeweils nur drei Pumpen. Die neuen Pumpen förderten beim Test mit einer Leistung von jeweils 4 bis 6 m³/s (1 Kubikmeter entspricht 1000 Litern) und die „alten“ drei Hochwasserpumpen mit jeweils 8 m³/s. In Summe wurden im Probelauf über das Pumpwerk Boye B 36 m³/s und parallel über das Pumpwerk Boye A 6,6 m³/s in die Boye gepumpt.

Im Zuge des Probebetriebes konnte ebenfalls die neu hergestellte Stromversorgung über das Umspannwerk Ahrenberg erfolgreich getestet werden.

Anpassungen im Pumpwerk Boye

Mit der Umgestaltung des Boye-Systems ist auch die Anpassung des Pumpwerks Boye (welches in die Pumpwerke A und B unterteilt ist) erforderlich. Während heute Mischwasser aus der Boye zur Kläranlage Bottrop bzw. Kläranlage Emscher-Mündung gefördert wird, wird künftig das Reinwasser sowie anteilsmäßig Regenwasser durch die Boye zur Emscher gefördert. Das Pumpwerk Boye wurde daher an die neuen Bedingungen angepasst und hat erfolgreich den ersten Probebetrieb durchlaufen.

Über die Emschergenossenschaft

Die Emschergenossenschaft ist ein öffentlich-rechtliches Wasserwirtschaftsunternehmen. Sie wurde 1899 als erste Organisation dieser Art in Deutschland gegründet und kümmert sich seitdem unter anderem um die Unterhaltung der Emscher, um die Abwasserentsorgung und -reinigung sowie um den Hochwasserschutz. Seit 1992 plant und setzt die Emschergenossenschaft in enger Abstimmung mit den Emscher-Kommunen das Generationenprojekt Emscher-Umbau um, in das über einen Zeitraum von rund 30 Jahren knapp 5,5 Milliarden Euro investiert werden.

Autor:

Oliver Borgwardt aus Gladbeck

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