Das perfekte Dinner: Zwischen Lachs und Nervenkrise

1. Dezember 2011
19:00 Uhr
VOX, Bottrop
Ihr Berufswunsch als junges Mädchen war Kaltmamsell, erzählt Gabi. „Dabei konnte ich gar nicht kochen.“ Das hat sich gründlich geändert. Foto: Kappi | Foto: Michael Kaprol
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  • Ihr Berufswunsch als junges Mädchen war Kaltmamsell, erzählt Gabi. „Dabei konnte ich gar nicht kochen.“ Das hat sich gründlich geändert. Foto: Kappi
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„Ich hab gedacht, ich koche ein, zwei Stunden, es wird gedreht und fertig“, sagt Gabi Gangei. „Von wegen!“

Die Bottroperin ist Köchin aus Leidenschaft und Auftritte im Fernsehen sind für sie auch keine Premiere mehr. Beste Voraussetzungen also, um in der VOX-Sendung „Das perfekte Dinner“ alle Mitbewerber in die Schranken zu weisen und am Ende als der Sieger des Wettstreits mit dem Kochlöffel dazustehen. Aber so leicht ist das gar nicht.

Beim Blick auf ihre Speisekarte läuft einem das Wasser im Mund zusammen: „Der kleine Jakob in der Muschel, Lachstatar mit Pfiff und Hummercarpaccio an Zitronenschaum“ als erster Gang, „Rinderfilet mit Herzoginkartoffeln, Brokkoli, Bohnen im Speckmantel und Feige etwas anders“ als Hauptgericht und zum Dessert gab es eine „Schokoladen-Puffreis-Waffel-Lasagne mit Mascarpone-Marzipancreme und Sahnehäubchen auf Himbeerspiegel“. „Allein das Dessert musste ich 14 mal reinbringen“, schnaubt Gabi. Schöner sei die Präsentation dadurch nicht geworden.
Und überhaupt: Die Woche, in der „Das perfekte Dinner im Ruhrgebiet“ gedreht wurde, war höllisch anstrengend. Nicht nur, dass die 47-Jährige außer für fünf Personen einzukaufen und zu kochen das Wohnzimmer umräumen musste, um alle - Gäste und die umfangreiche Fernsehcrew - unterzubringen. Als ausgewiesener Schalke-Fan stand sie zusätzlich im Fanshop an der Arena vor der Kamera und tourte an vier Abenden nach Duisburg, Essen, Oberhausen und Mülheim durchs Revier. „Man unterschätzt das“, sagt Gabi Gangei. Von Dekorationen für die Tafel und das Rahmenprogramm mit ihrem „Butler“ Siggi gar nicht zu reden.
Höllischen Spaß hat es ihr trotzdem gemacht und mit einigen der anderen Kandidaten ist daraus eine „Freundschaft fürs Leben“ geworden.

Ihr Berufswunsch als junges Mädchen war Kaltmamsell, erzählt Gabi. „Dabei konnte ich gar nicht kochen.“ Das hat sich gründlich geändert. Foto: Kappi | Foto: Michael Kaprol
Die Woche der fünf Hobbyköche war höllisch lustig, aber auch verdammt anstrengend. Wie sich Gabi geschlagen hat, ist am kommenden Donnerstag ab 19 Uhr zu sehen. | Foto: VOX
Autor:

Judith Schmitz aus Bottrop

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