Josef-Albers Mädels erfolgreich / Ingenieurkurs belegt / 3. Platz im Landesentscheid: „Wing-Bridge“ der Ingenieurkammer BA NRW / Brücke konstruiert und gebaut

Anzeige
Dilara Kaya und Lea Allissat (v.l.) erklärten ihre Idee während eines fünfminütigen Vortrags vor der Jury der Ingenieurkammer-Bau NRW. (Foto: Florian Wältring)
Lea Allissat und Dilara Kaya "konstruieren" sich auf dritten Platz im Landeswettbewerb der Ingenieurkammer Bau

Bottrop. Lea Allissat und Dilara Kaya, Schülerinnen des 8er-Ingenieurkurses des Josef-Albers Gymnasium, belegten in ihrer Altersklasse den 3. Platz im Landesentscheid: „Wing-Bridge“ der Ingenieurkammer BA NRW.
Der bundesweit von den Ingenieurkammern ausgeschriebene Wettbewerb rückt den Bauingenieurberuf in den Fokus der Jugendlichen. Lea Allissat und Dilara Kaya hatten sich für den Landesentscheid qualifiziert und traten gegen sechs Mitstreiter-Brücken in ihrer Alterskategorie an. Die Teilnehmer sollten eine 80 Zentimeter lange Brücke bauen, die 60 Zentimeter überspannt. In der Mitte musste das Bauwerk mindestens ein Kilogramm tragen können. Als Baumaterial durften die Teilnehmer lediglich Papier, Klebstoff und Bindfäden benutzen.

Konstruktion vor Jury erläutert

"Dilara und Lea haben ihre Konstruktion während des fünfminütigen Vortrags gegenüber der Jury erstklassig erklärt", sagte MINT-Koordinator Florian Wältring gegenüber dem Stadtspiegel und Stolz klingt in seiner Stimme mit. Das Preisgeld von 100 Euro hätten sich die Mädchen mehr als verdient. Insgesamt sei das Gymnasium mit acht Gruppen zum Landeswettbewerb gefahren. Der fand am 17. Mai im „stadtbauraum“, einer alten umgebauten Zechenhalle in Gelsenkirchen statt.
"Nacheinander wurden die Teams in den Präsentationsraum gerufen, in dem eine Gruppe aus vier gestandenen Ingenieuren und einer Lehrkraft den Ausführungen der Schüler lauschten", erklärte der Lehrer. Die Wahl des Brückentyps und seine statischen Anforderungen an das Material wurden ebenso dargestellt wie die bohrenden Nachfragen der Fachleute souverän beantwortet. „So eine Situation erzeugt schon eine gewisse Anspannung“, erklärte Lea und ist froh, dass alles so gut geklappt habe.
In den Vorjahren mussten Stadiondächer oder Skisprungschanzen entworfen werden. Bereits zum dritten Mal wurden die Exponate für den Wettbewerb jetzt im Ingenieurunterricht der achten Klassen hergestellt. „Ich bin froh, hier heute dabei sein zu können. Ohne das Unterrichtsfach und den Wettbewerb wäre ich nie mit echten Ingenieuren in Kontakt gekommen und hätte mich nicht so gut über diesen Beruf informieren können“, betonte Dilara die Vorzüge des Schulfaches.
Der Ingenieurunterricht wurde bereits 2008 in Zusammenarbeit mit der IK Bau NRW ins Leben gerufen und ist seit 2010 von der Deutsche Telekom Stiftung als Junior Ingenieur Akademie anerkannt. 
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.